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Corona-Pandemie fordert weiteres Todesopfer im Kreis

Es handelt sich dabei um einen 80-Jährigen aus Niesky. Inzidenz und Neuinfizierten-Zahl steigen indes weiter. Von den Klinik-Patienten ist etwa die Hälfte ungeimpft.

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Symbolbild: Graffito an einer Wand in Liberec
Symbolbild: Graffito an einer Wand in Liberec © SZ/Peter Chemnitz

Insgesamt 206 Personen, darunter 20 Kinder, haben sich im Landkreis Görlitz in den vergangenen 24 Stunden mit Corona infiziert. Das meldet das Gesundheitsamt am Freitag. Ähnlich hoch war die Zahl der Neuinfizierten zuletzt am 5. Januar (damals 202), also auf dem Höhepunkt der zweiten Welle.

Das Robert-Koch-Institut meldet eine 7-Tage-Inzidenz 279,8. Der vom Landkreis ermittelte Wert ist mit 351,2, wie meist üblich, noch höher. Ähnlich hoch war er zuletzt am 13. Januar (damals 349).

Derzeit befinden sich 58 Personen in medizinischer Behandlung in einer Klinik des Landkreises Görlitz, vier davon liegen auf der Intensivstation. 27 Personen sind laut den Krankenhäusern ungeimpft beziehungsweise noch nicht vollständig geimpft, meldet der Landkreis. Der jüngste Intensivpatient ist 51, der älteste 90 Jahre alt.

Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis ist damit mehr als fünfmal so hoch wie vor genau einem Jahr am 29. Oktober, damals waren es 40. Die Inzidenz hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, damals lag sie laut Gesundheitsamt bei 154.

Auch heute meldet der Kreis Görlitz wieder einen Corona-Todesfall. Es handelt sich um einen 80-jährigen Mann aus Niesky, der am Sonntag an der Krankheit verstarb. Insgesamt sind bislang 1.172 Personen im Landkreis Görlitz in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. (SZ)