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Sternsinger sammeln für ukrainische Familien

Görlitzer Kinder tragen wegen der Corona-Pandemie den Segen derzeit kontaktlos in die Häuser und erbitten Spenden, um anderen Kindern zu helfen.

Sternsinger aus Deutschland sammeln in diesem Jahr Spenden für Familien in der Ukraine.
Sternsinger aus Deutschland sammeln in diesem Jahr Spenden für Familien in der Ukraine. © Foto: Kindermissionswerk

In diesem Jahr sind die Sternsinger nicht nur am Dreikönigstag unterwegs. Die Aktion ist wegen der Corona-Pandemie auch in Görlitz bis zum 2. Februar 2021 verlängert worden.

Außerdem wurde kontaktloses Sternsingen vorbereitet: Der Segen liegt in den katholischen Kirchen bereit, Segensbriefe und -pakete werden zugeschickt oder verteilt. Auch ein digitaler Sternsingerbesuch ist möglich.

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Sternsinger als Ausdruck der Verbundenheit

Das Dreikönigssingen 2021 steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. In einem Aufruf der deutschen Bischöfe, darunter des Görlitzer Bischofs Wolfgang Ipolt, heißt es: „Im Beispielland Ukraine müssen viele Kinder lange von ihrem Vater, ihrer Mutter oder beiden getrennt leben, weil diese im Ausland arbeiten. Die Sternsingeraktion nimmt sie in den Blick: Sie zeigt auf, warum Eltern zum Arbeiten ihre Heimat verlassen müssen und was das für die Kinder bedeutet.“

Zugleich mache das Dreikönigssingen deutlich, wie die Projektpartner der Sternsinger Kinder schützen und stärken. „Für die Projektpartner und die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ist der Segen angesichts der Corona-Pandemie auch ein Ausdruck unserer Verbundenheit und Solidarität“, erklärt Bischof Ipolt.

In Görlitz werden Sternsinger nach dem 6. Januar vor öffentlichen Einrichtungen wie Landratsamt und Rathaus den Segen überbringen und um Spenden bitten. Im Vorjahr sammelten Kinder aus 20 katholischen Pfarreien des Bistums Görlitz 55.000 Euro an Spenden. Die Sternsinger sind Mädchen und Jungen aus den Pfarreien, wegen der Pandemie allerdings weniger als vor einem Jahr.

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