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Tief im Erdreich trocknet der Kreis Görlitz aus

Die Situation in den Flüssen und beim Grundwasser ist besonders prekär. Doch die Trockenheit trifft nicht alle Gebiete des Kreises gleichmäßig. Über Verlierer und Gewinner der Dürre.

Von Frank-Uwe Michel & Susanne Sodan
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Die Neiße in Görlitz gibt aktuell ein trostloses Bild ab. Hier herrscht derzeit Niedrigwasser.
Die Neiße in Görlitz gibt aktuell ein trostloses Bild ab. Hier herrscht derzeit Niedrigwasser. © Martin Schneider

Von sprudelnden Fluten ist in der Neiße derzeit kaum etwas zu sehen. Im Gegenteil: Der Grenzfluss fließt momentan als mickriges Rinnsal dahin. An vielen Stellen schauen Grasbüschel hervor. Am Montag zeigten sämtliche Messstellen Niedrigwasser an. Nach den Regenfällen vom Wochenende stiegen Pegel und Durchfluss am Sonntag zwar auf Normalwerte. Doch die hielten keine 24 Stunden. Am Montag herrschte in Görlitz wieder Niedrigwasser, vor allem die Durchflussgeschwindigkeit war erneut weit unter ihr Soll gerutscht. Insgesamt sehen die Wassermengen nicht gerade üppig aus in den Flüssen im Kreis: Gerade normal zeigte am Montag die Rennersdorfer Messstelle der Pließnitz an, ebenso das Landwasser bei Niederoderwitz.

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