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Mutmaßlicher Einbrecher in Görlitz vor Gericht

Ihm werden mehrere Diebstähle zur Last gelegt. Zudem soll er sich bei einer Kontrolle eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert haben.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Silas Stein/dpa

Ein 42-jähriger Mann aus Zgorzelec steht am Freitagmorgen vor dem Landgericht Görlitz, weil er mehrere Einbruchsdiebstähle, insbesondere in Gewerberäumen, begangen haben soll.

Dazu zählen unter anderem der Diebstahl von Werkzeug im Wert von rund 24.000 Euro am 27. Dezember 2018 aus der Lackiererei des Waggonbaus auf der Christoph-Lüders-Straße in Görlitz. Zudem soll er aus den Räumen eines Maschinenbaubetriebes auf der Seidenberger Straße in Görlitz am 21. Juli 2019 Werkzeug im Gesamtwert von ebenfalls etwa 24.000 Euro mitgenommen haben und aus dem Betrieb eines Reifenhandels in Schönau-Berzdorf, OT Kiesdorf, am 21. und 22. August 2019 Werkzeug im Gesamtwert von 30.000 Euro, heißt es in einer Pressemeldung des Landgerichts.

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Am 19. Januar 2020 soll er in Hirschfelde mit einem VW T5 vor der Polizei geflohen sein, als diese ihn kontrollieren wollte. Statt wie aufgefordert anzuhalten, soll er Gas gegeben und mit 150 km/h Richtung Zittau davongerast sein. Dabei habe er vor Kurven überholt, wodurch andere Autos stark abbremsen mussten. In Zittau habe er einen "Stopstick" überfahren und sei über die B178 nach Polen gefahren, wo die Polizei ihn in Turow nach einem Zusammenstoß mit dem ihm verfolgenden Streifenwagen schließlich stellte.

Der Angeklagte sitzt seit dem 10. März in Untersuchungshaft. Als nächster Fortsetzungstermin ist der 17. Dezember angesetzt. (SZ)

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