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Erneut vier Schleuser erwischt

Die Bundespolizei hat zudem im Raum Gablenz 31 Migranten in Gewahrsam genommen. Nun sucht sie Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolbild/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Die Bundespolizei hat nahe der deutsch-polnischen Grenze erneut vier mutmaßliche Schleuser festgenommen und 31 illegale Einwanderer geschnappt. Zunächst hatte am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr ein aufmerksamer Bürger die Polizei angerufen, weil er in der Ortschaft Gablenz eine auffällige Gruppe Personen beobachtet hatte, teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit.

Beamte des Polizeireviers Weißwasser und der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf eilten daraufhin vor Ort. Landespolizisten trafen dort zunächst sieben unbekannte Männer an. Ganz in der Nähe fanden sich immer wieder weitere Personengruppen.  Bei der Suche half auch ein Polizei-Hubschrauber mit.

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Auf diese Weise wurden 31 ausweislose Migranten in Gewahrsam genommen und zur Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf gebracht. "Ersten Erkenntnissen nach handelt es sich um erwachsene Männer und einen Minderjährigen, vornehmlich aus Syrien. Die offenbar geschleusten Personen werden nun zunächst erkennungsdienstlich behandelt. In erster Linie gilt es, ihre Identität zu klären", erklärt Engler.

Neben den Geschleusten sind in der Nähe von Gablenz auch drei Verdächtige aus Syrien und einer aus Afghanistan festgenommen worden.

Die in Deutschland mit festem Wohnsitz gemeldeten Festgenommenen im Alter von 25 bis 38 Jahren stehen im Verdacht, dass sie die Migranten abholen und an derzeit unbekannte Orte im Bundesgebiet transportieren wollten. Dazu haben sie Autos der Marken Toyota, Ford und Mercedes genutzt.

Gegen die vier ermittelt nun die Bundespolizei.

Im Zuge der Ermittlungen sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Wer in der Nacht zum Donnerstag bis Donnerstagmittag im Raum Gablenz - Bad Muskau - Weißwasser etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich unter der Telefonnummer 03581/36 26 - 0 melden. Gesucht werden Hinweise im Zusammenhang mit den aufgegriffenen Personen sowie insbesondere zu Autos aus den Zulassungsbezirken Berlin, Stuttgart, Bremen, Tübingen oder aber auch anderen verdächtigen Kleintransportern.

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