merken
PLUS Görlitz

Feuerwehr kämpft gegen Flammen und Wind

In Görlitz rüttelte der Wind an einer Ruine und ließ Glasscheiben auf die Bahnhofstraße fallen. Wenig später brannte eine Gartenlaube auf der Friedhofstraße.

Was von der abgebrannten Laube übrig blieb.
Was von der abgebrannten Laube übrig blieb. © Danillo Dittrich

Gleich zwei Einsätze hintereinander musste die Görlitzer Feuerwehr am Donnerstagvormittag bewältigen. Herunterfallende Glasscheiben und ein Laubenbrand hielten die Kameraden auf Trab, teilt Einsatzleiter Remo Kölzsch der SZ auf Nachfrage mit.

Zunächst rüttelte der Wind an mehreren Fenstern eines leer stehenden Hauses auf der Bahnhofstraße. Dadurch fielen die Scheiben auf die Straße. Die Feuerwehrleute rückten an, sicherten die Straße, beseitigten die Scherben und hebelten die beschädigten Fenster aus. Dazu nutzten sie eine Drehleiter. Die Bahnhofstraße war deswegen für kurze Zeit gesperrt.

Einkaufen und Schenken
Nur einen Klick entfernt
Nur einen Klick entfernt

Hier erhalten Sie nützliche Tipps und die aktuellsten Neuigkeiten rund ums Thema Einkaufen und Geschenke aus Ihrer Region.

Etwa zehn Minuten später ging der nächste Notruf ein: Eine Laube in der Gartensparte Morgenröte auf der Friedhofstraße hatte Feuer gefangen. Die Brandschützer vermuteten zunächst eine Person in dem Gebäude, suchten es daher mit schwerem Atemschutz ab, fanden aber niemanden. "Dann wurde das Dach der Laube teilweise geöffnet. Unter Einsatz der Wärmebildkamera haben die Kameraden Glutnester aufgespürt und mit Schaum abgelöscht", erklärt Kölzsch. Auch bei diesem Einsatz kam wieder der Wind erschwerend hinzu - doch die Einsatzkräfte verhinderten erfolgreich, dass dadurch Funken auf andere Gebäude überspringen konnten. Insgesamt waren 17 Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Stadtmitte im Einsatz. Die Laube wurde durch den Brand stark beschädigt. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und wird nun einen Brandursachenermittler dorthin schicken.

Mehr Nachrichten aus Görlitz lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Niesky lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Görlitz