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Görlitz stellt Weihnachtsbäume auf

Auch wenn der Christkindelmarkt dieses Jahr ausfällt, so soll die Stadt doch zum Adventsbummel einladen.

Der Görlitzer Weihnachtsbaum auf dem Untermarkt gehört immer zu den schönsten in Sachsen.
Der Görlitzer Weihnachtsbaum auf dem Untermarkt gehört immer zu den schönsten in Sachsen. © Archivfoto: Pawel Sosnowski

Der Christkindelmarkt fällt dieses Jahr aus. Selbst wenn sich die Gedankenspiele über eine Weihnachtsmeile auf dem Obermarkt ab Mitte Dezember wegen der Corona-Lage auch noch zerschlagen, so will die Stadt wenigstens mit einem Adventsschmuck wie in den Vorjahren weihnachtliche Stimmung verbreiten.

Wie Oberbürgermeister Octavian Ursu am Donnerstag erklärte, wird der Weihnachtsbaum auf dem Untermarkt mit rund 100 Geschenken nach dem Totensonntag geschmückt. Außerdem werden 20 Lichterketten aufgehangen, die zusammen 300 Lichter haben werden.

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Vor Stadträten erklärte der Chef des städtischen Kulturservices, Benedikt Hummel, bereits am Mittwoch, dass auch ein Weihnachtsbaum auf dem Platz der Friedlichen Revolution aufgestellt werden soll. In den vergangenen Jahren kamen beide Bäume als Spenden aus der Görlitzer Bürgerschaft.

Auch die Stadtwerke werden die Lichterketten auf der Berliner Straße aufhängen, um so die zentrale Görlitzer Einkaufsstraße im Advent zu schmücken.

Oberbürgermeister Octavian Ursu wird zusammen mit dem Görlitzer Verwaltungsausschuss Ende November entscheiden, ob eine Weihnachtsmeile auf dem Obermarkt möglich ist. Das wäre nur der Fall, wenn die Coronafälle stark sinken und die 7-Tages-Inzidenz auf weniger als 50 fallen würde. Derzeit ist das im Kreis Görlitz nicht abzusehen. Deswegen hatten Stadträte von Motorgrüne, Linkspartei und Bürger für Görlitz am Mittwoch die Pläne Ursus als nicht realistisch bezeichnet. 

Dagegen sahen sie in einem umfangreicheren Weihnachtsschmuck für die Straßen und Plätze in der Stadt oder einem besonderen Lichtkonzept ein geeignetes Mittel, um die Menschen zum Bummeln und Flanieren in die Stadt zu locken, wie es Jana Krauß von Motorgrüne erklärte. Auch Yvonne Reich (Bürger für Görlitz) unterstützte solche Pläne, zu denen auch kulturelle Spaziergänge  gehören sollen. Dabei könnten Musiker auf Plätzen Adventslieder singen und die Menschen aus sicherer Entfernung zuhören.

Oberbürgermeister Octavian Ursu versicherte auch am Donnerstag nochmals, alles zu ermöglichen, was ohne Risiko durchführbar ist: „Trotz der ungewöhnlichen Umstände soll die Weihnachtszeit in unserer Stadt spürbar werden. Sehr gerne würden wir dabei auch ein entsprechendes Angebot für Kinder und Jugendliche möglich machen.“

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