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Ukraine-Krieg: Schüler setzen Friedenszeichen

Reichenbacher Schüler sammeln ab jetzt Hilfsgüter für die Ukraine. Auch in Markersdorf gibt es eine symbolische Aktion der Jüngsten.

Von Constanze Junghanß
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In Reichenbach wird das Lied „Kleine Weiße Friedenstaube“ gesungen.
In Reichenbach wird das Lied „Kleine Weiße Friedenstaube“ gesungen. © Constanze Junghanß

Ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine haben am Mittwoch die Kinder und Mitarbeiter der Reichenbacher Grundschule gesetzt. Sie hatten Friedenstauben für die Schulfenster gebastelt und sangen gemeinsam auf dem Hof im großen Kreis das Lied „Kleine Weiße Friedenstaube“.

Schulsozialarbeiterin Anne Seifert berichtete den Mädchen und Jungen außerdem von einer Spendenaktion, die in der Grundschule jetzt startet. Für einen Hilfstransport werden Spenden gesucht, die in der Schule abgegeben werden können. Eltern bekommen dazu einen Brief mit einer Liste, was genau benötigt wird. Ähnliches beginnt bei der Oberschule im Ort, die auf ihrer Internetseite zum Spenden bis vorerst zum Beginn der Osterferien aufruft. Angenommen werden beim Schulsozialarbeiter Björn Törne Verbandsmaterialien, Hygieneprodukte insbesondere für Frauen, Schlafsäcke, Windeln, Feuchttücher und Powerbanks. Beide Schulen kooperieren bei dem Spendenprojekt mit dem Görlitzer Verein Ca-Tee-Drale, der Hilfstransporte für die Ukraine umsetzt.

Friedenswünsche der Grundschüler in Markersdorf
Friedenswünsche der Grundschüler in Markersdorf © privat / Marcel Malchow

Auch die Grundschüler in Markersdorf setzen in diesen Tagen ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg in Osteuropa. Sie gestalteten Karten und schrieben darauf Wünsche und Mut-Zusprechungen für Ukrainer. Diese friedlichen Wünsche hängen nun am Zaun der Grundschule, sodass auch vorbeifahrende Autofahrer sofort darauf aufmerksam werden - etwa SZ-Leser Marcel Malchow, der beim Abholen seiner Kinder aus dem Kindergarten darauf stieß und Fotos an die Redaktion schickte. "Dabei war ich tief beeindruckt von einer Aktion und auch Demonstration für den Frieden", sagt der Familienvater.