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Gefährliche Granate im Wald entdeckt

Bei Arbeiten an einer Bahnanlage in Biehain machten Arbeiter einen explosiven Fund. In Görlitz stellte die Polizei zwei Ladendiebe.

Foto der Granate
Foto der Granate ©  Polizeidirektion Görlitz

Mitarbeiter einer Kampfmittelbeseitigungsfirma haben am Mittwochnachmittag in einem Waldgebiet an der Wasserscheide in Biehain einen gefährlichen Fund gemacht, teilt Polizeisprecherin Franziska Schulenburg mit.

Die Angestellten prüften den Bereich für die Erweiterung der dortigen Bahnanlage, als sie auf die knapp 30 Zentimeter lange Munition stießen. Diese war mit einem Zünder versehen und offenbar funktionsfähig. Da das Sprengmittel nicht transportfähig war, kam der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Polizeiverwaltungsamts zum Einsatz. Die Experten beräumten die Panzergranate. (SZ)

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Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Polizei stellt zwei Ladendiebe

Zwei Ladendiebe haben am Mittwoch in Görlitz versucht Beute zu machen.

Zwei Männer begaben sich am Nachmittag in einen Einkaufsmarkt an der Christoph-Lüders-Straße, wobei einer im Vorraum blieb. Der andere füllte seinen Einkaufswagen mit Waren im Wert von rund 85 Euro. Anschließend verließ er den Markt ohne zu bezahlen wieder durch den Eingangsbereich. Angestellte und Kunden bemerkten den Diebstahl und hielten den 24-Jährigen mit dem Einkaufswagen noch auf dem Parkplatz fest. Der Deutsche erhielt eine Anzeige. Sein Komplize flüchtete ohne Diebesgut in Richtung Innenstadt.

Wenig später versuchte es ein Dieb in einem Markt an der Rauschwalder Straße. Er steckte sich diverse Lebensmittel im Wert von circa 15 Euro in seine Jackentasche und verließ dann das Geschäft, ohne zu bezahlen. Mitarbeiter stellten den 43-jährigen Polen und riefen die Polizei. Die Beamten erstatteten eine entsprechende Anzeige.


Einbrecher entwenden Rasentraktor

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen haben Einbrecher in See Beute gemacht. Die Diebe gelangten gewaltsam in eine Garage und stahlen einen MTB Black Line Rasentraktor sowie ein Schweißgerät im Gesamtwert von etwa 2.800 Euro. Der Sachschaden beträgt 500 Euro. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt.

Transporter war zu schwer

Autobahnpolizisten haben in der Nacht zum Donnerstag bei Nieder Seifersdorf einen Mercedes Sprinter bemerkt, dessen Anhänger überladen war. Die Tieflage ließ erahnen, dass die zwei Autos auf dem Hänger zu schwer waren. Es stellte sich heraus, dass die zulässige Anhängelast von zwei Tonnen um 125 Prozent überschritten war. Der Anhänger selbst, ausgelegt für dreieinhalb Tonnen, war fast 30 Prozent zu schwer. Gegen den 49-jährigen Litauer und auch den dazugehörigen Transportunternehmer erstatteten die Beamten deshalb Bußgeldanzeigen. Er erhielt Fahrverbot, bis die Mängel beseitigt waren.

Dieser Golf-Fahrer war nicht mehr nüchtern

Autobahnpolizisten haben am Mittwochvormittag bei Nieder Seifersdorf einen 18-jährigen Golf-Fahrer kontrolliert, der in Richtung Polen unterwegs war. Nach einem positiven Drogentest auf Amphetamine musste der polnische Bürger sein Auto stehen lassen. Eine Bußgeldanzeige nebst Blutentnahme im Krankenhaus sowie die Untersagung der Weiterfahrt folgten.

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