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Modernes Gerät hilft bei Nierenstein-OP

Das Gerät Cobra Vision soll am Klinikum Görlitz den Alltag von Ärzten und Patienten erleichtern. Geld dafür kommt von der Sparkasse.

Das neue Gerät steht jetzt im Klinikum Görlitz.
Das neue Gerät steht jetzt im Klinikum Görlitz. ©  SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

Im Klinikum Görlitz freut man sich über ein neues, modernes Gerät für urologische Behandlungen. Es wird vor allem zur Behandlung von Nierensteinen eingesetzt und nennt sich „Cobra Vision“. "Mit diesem flexiblen Endoskop können die Mediziner bis in die kleinsten, verwinkeltsten Bereiche der Nieren gelangen. Dort können sie auch schwer zugängliche Steine mittels eines Lasers behandeln", erklärt Katja Pietsch, Spercherin des Klinikums.

Dafür helfen zwei Arbeitskanäle. Damit können die Ärzte parallel mit dem Laser die Steine zerkleinern und gleichzeitig die zerkleinerten Teile durch den anderen Kanal herausziehen. Licht und eine spezielle Laserhalterung (Lasershifter) sorgen laut Pietsch für eine "äußerst präzise Vorgehensweise".

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Etwa vier bis fünf Eingriffe pro Woche führen Chefarzt Privatdozent Dr. habil. Vladimir Novotny und sein Team mit diesem Gerät durch. „Solche Operationen wurden früher offen durchgeführt, also über einen Schnitt“, sagt Dr. Novotny. Auch für ihn und seine Kollegen habe das Gerät Vorteile. Es sei leicht und ergonomisch geformt. Neben der Therapie von Steinen kann die „Cobra Vision“ auch kleinste Tumoren erkennen.

OB bedankt sich für Unterstützung

Geld für das Gerät kommt von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Vorstand Frank Hensel hat den Scheck für das Gerät am Dienstag nachträglich persönlich übergeben. „Wir sind viel regional tätig und unterstützen deshalb auch sehr gern Bereiche vor Ort“, sagt er. Er isei begeistert davon, was hier im Görlitzer Klinikum medizinisch geleistet wird. „Die Patienten müssen nicht weit weg fahren, sondern bekommen ganz nah am Wohnort eine absolut hochwertige Versorgung.“ Solche Qualität sei immer eine Kombination aus Handwerk und Technik. Daher freue sich die Sparkasse, das Klinikum zu unterstützen.

Auch OB Octavian Ursu dankte der Sparkasse. Sie sei ein guter Partner für die Unternehmen der Region, was sie mit dieser Spende für das Städtische Klinikum wieder einmal deutlich zeige. (SZ)

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