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Görlitz: Inzidenz schnellt nach oben

Nach der Zahl der Neuinfektionen zuletzt war absehbar, dass die Inzidenz im Kreis Görlitz steigen würde. Bleibt es so, stehen bald Verschärfungen an.

Symbolbild.
Symbolbild. © dpa

Der Dienstag hatte einen Aufschub gebracht. Laut Robert-Koch-Institut war die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag leicht gesunken, unter die 35. Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen, 42 waren am Dienstag, ließ aber annehmen, dass die Verschnaufpause nur kurz sein würde.

45 Neuinfektionen am Mittwoch

Am Mittwochmorgen lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI bei 47,1 und damit wieder deutlich über der 35. Im Vergleich zum Vortag registrierte das Gesundheitsamt des Landkreises 45 Neuinfektione. Betroffen sind 27 Erwachsene und 18 Kinder aus 17 Gemeinden oder Städten darunter aus Zittau (7), Görlitz (4), Beiersdorf (4), Oppach (4), Leutersdorf (3), Lawalde (3).

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Stabil geblieben ist die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus aufgrund einer Corona-Erkrankung behandelt werden müssen. Aktuell sind es 15, darunter brauchen weiterhin zwei Patienten eine intensivmedizinische Betreuung. In der Vergangenheit hatte sich ein Anstiegen der Fallzahlen immer erst eine zeitlang später in den Kliniken niedergeschlagen. Eine Hoffnung ist, dass durch die bessere Immunlage - also aufgrund genesener und geimpfter Menschen gerade in den Risikogruppen - trotz steigender Fallzahlen nicht so viele Menschen ins Krankenhaus müssen wie vorigen Winter. Der Görlitzer Hausarzt Henry Hedrich hatte aber auch gewarnt, dass eine vierte Welle nicht spurlos am Kreis vorbei gehen würde. Dafür ist die Impfquote zu niedrig.

Bleibt die Inzidenz fünf Tage lang über dem Wert von 35 gelten dann ab dem übernächsten Tag verschärfte Corona-Schutzregeln, zum Beispiel flächendeckend die 3-G-Regel.

Bereits am Montag war die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI im Landkreis Görlitz über die 35 gestiegen, auf 36,7. Dass sie am Dienstag wieder leicht sank, bedeutete auch, dass die Fünf-Tage-Zählung beendet war, sie beginnt mit dem neuerlichen Übersteigen der Grenze am Mittwoch von vorn.

Neben dem RKI berechnet auch der Landkreis Görlitz selbst die Sieben-Tage-Inzidenz, auf seinen Werten beruht eigentlich auch die Berechnung des RKI. Den Kreis-berechnungen nach liegt Görlitz bereits seit mehreren Tagen über der Inzidenz-Grenze 35, am Mittwoch bei knapp 59. Die unterschiedlichen Werte zwischen Kreis und RKI würden sich durch unterschiedliche Meldedaten ergeben, hatte der Kreis immer erklärt.

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