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Görlitz
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Mit brachialer Gewalt: Unbekannte zerstören Heckscheibe an Transporter

Unbekannte richteten an einem VW T6 großen Schaden an, nahmen aber nichts mit. Was die Görlitzer Polizei noch berichtet.

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Symbolfoto
Symbolfoto © Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

Unbekannte haben sich zwischen Dienstagnachmittag und dem zeitigen Mittwochmorgen an einem Transporter in Görlitz zu schaffen gemacht. In der Zeit von 15.40 Uhr am Dienstag bis 2.35 Uhr am Mittwoch zerstörten sie die Heckscheibe des VW T6 und schlugen zudem mehrfach mit einem spitzen Gegenstand auf die Schiebetür der Beifahrerseite ein. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 1.000 Euro. Gestohlen wurde nichts. Darüber informiert am Donnerstag eine Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz. Eine Streife nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren am Tatort. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers ermittelt.

Polizisten ermahnen Fahrer mit Gefahrgut

Trotz der fast täglichen Meldungen, nutzen noch immer etliche Lkw-Fahrer den Tunnel, obwohl sie gefährliche Güter an Bord haben. Die Strecke ist jedoch für derlei Gespanne aufgrund der Sanierungsarbeiten aktuell gesperrt. Am Mittwoch stoppten Autobahnpolizisten insgesamt sechs Lkw-Fahrer, so eine Polizeisprecherin. Sie belehrten die betroffenen Fahrer aus Polen, Deutschland und der Ukraine und erstatteten entsprechende Anzeigen. 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg werden die Folgen sein, so eine Polizeisprecherin.

Schwerlasttransporter mit Bagger passt nicht durch A4-Tunnel

Der Fahrer eines Großraum- und Schwerlasttransportes wollte am Mittwochvormittag um 9 Uhr mit seinem Gespann durch den Tunnel Königshainer Berge fahren. Er besaß allerdings keine Genehmigung. Sein Fahrzeug war mit 3,20 Meter außerdem zu breit. Geladen hatte er einen Bagger mit 44 Tonnen Gewicht. Der Verkehrsunfalldienst führte gerade eine gemeinsame Kontrolle mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität durch und verhinderte die verbotene und gefährliche Fahrt. Der 54-jährige polnische Fahrer erhielt eine entsprechende Belehrung und Anzeige.

Schnellster Fahrer bekommt einen Punkt in Flensburg

Auf der S 127 in Deschka beträgt die maximale Höchstgeschwindigkeit in Richtung Zentendorf 50 km/h. Der Verkehrsüberwachungsdienst hat die Einhaltung am Mittwoch zwischen 8 Uhr und 12.30 Uhr überprüft. 203 Fahrzeuge passierten in den viereinhalb Stunden die Messstelle und sieben Überschreitungen waren das Ergebnis. Drei Verstöße lagen im Verwarn- und vier im Bußgeldbereich. Schnellster war der Fahrer eines Ford mit Görlitzer Kennzeichen, welcher mit 83 km/h geblitzt wurde. Er muss sich auf einen Punkt im Strafregister und 180 Euro Bußgeld einstellen.

Raser fährt 90 km/h schneller als erlaubt

Der Verkehrsüberwachungsdienst hat am Mittwoch einen Raser ertappt. Die Beamten überprüften die Einhaltung der 70 km/h auf der B 156 am Abzweig Bärwalde in Richtung Uhyst. Während der fünfstündigen Kontrolle in der Zeit von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr wurden 831 Fahrzeuge gemessen und 82 Überschreitungen registriert. 45 Fahrer kamen mit einem blauen Auge in Form eines Verwarngeldes davon. 37 Lenker hatten es offensichtlich besonders eilig. Sie erhalten demnächst einen Brief von der Bußgeldstelle. Das teilt eine Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz mit. Der Fahrer eines Lexus mit Hoyerswerdaer Kennzeichen lieferte den Tageshöchstwert von 162 km/h. Für diese immense Tempoüberschreitung stehen dem Betroffenen zwei Punkte in Flensburg, 700 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot ins Haus. Auch der Fahrer eines polnischen Sattelzuges Scania fuhr statt der erlaubten 60 km/h mit 92 km/h durch die Messstelle. Ein Punkt und 175 Euro Bußgeld werden die Folgen sein. Außerdem überholten zwei Lkw trotz Überholverbotes und Sperrlinien.