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Görlitz

Malteser bauen die Innere Medizin aus

Mit einem neuen Chefarzt gibt es im St.-Carolus-Krankenhaus in Görlitz nun noch mehr Behandlungsmöglichkeiten.

Der neue Chefarzt für Innere Medizin am Görlitzer Malteser-Krankenhaus St. Carolus: Marjan Stojanoski
Der neue Chefarzt für Innere Medizin am Görlitzer Malteser-Krankenhaus St. Carolus: Marjan Stojanoski © Foto: Stephanie Hänsch/Malteser

Das Malteser-Krankenhaus St. Carolus etabliert einen neuen Schwerpunkt in Görlitz. Anfang Dezember hat Marjan Stojanoski die Leitung der Klinik für Innere und Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz übernommen. Wie das Carolus mitteilt, ist der 37-jährige Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und spezialisiert auf gastroenterologische Diagnostik und Therapie, sowie Diagnostik der Leber-, Gallenwege und Pankreaserkrankungen.

Der gebürtige Mazedonier hat sein Medizinstudium in Bulgarien absolviert und kam nach dem Abschluss nach Deutschland. Am Krankenhaus in Hoyerswerda begann er seine Ausbildung als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, wurde nach kurzer Zeit Oberarzt mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie und übernahm später die Leitung der Gastroenterologischen Endoskopie am Haus. Im Frühjahr 2020 wechselte der Internist als Chefarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie an das Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer bevor er nun im St. Carolus die Stelle des Chefarztes übernahm.

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Neuer Chefarzt will neue Methoden anwenden

„Mit Herrn Stojanoski haben wir einen erfahrenen Spezialisten als Chefarzt gewinnen können“, sagt Sven Heise, Geschäftsführer der Malteser Krankenhäuser in Sachsen. Die Abteilung für Innere Medizin ist eine der zentralen in der Versorgung der häufig hochbetagten Patienten im St. Carolus. Mit Chefarzt Stojanoski soll sie noch ausgebaut und weiterentwickelt werden. „Das diagnostische und therapeutische Angebot der Pneumologie am St. Carolus ist gut etabliert mit Schlaflabor, Bronchoskopie, Endosonographie (EBUS)“, sagt der Chefarzt Stojanoski. „Wir werden die gastroenterologische Endoskopie aufbauen und neue Methoden etablieren.“ In der Inneren Abteilung des St. Carolus bleibe die Kardiologie ein wichtiger Bestandteil, ebenso die Palliativstation.“

Der neue Chefarzt werde am St. Carolus endoskopische Diagnostik anwenden, um Erkrankungen des Magens, des Darms- oder der Leber frühzeitig zu erkennen. Kooperationen zu Hausärzten und ambulanten Gastroenterologen will er aufrechterhalten und pflegen, gerade jetzt in dieser komplizierten aktuellen Lage.

Suche nach Assistenzärzten

Eine weitere wichtige Aufgabe der Inneren Medizin des St. Carolus sieht der Chefarzt momentan in der Gewinnung von weiteren Assistenzärzten, die ihre internistische Facharztausbildung am Carolus durchführen. Stojanoski bietet eine Ermächtigung für die Basisweiterbildung Innere Medizin und Gastroenterologie. Weiterhin können sich angehende Fachärzte der Inneren Medizin im St. Carolus als Kardiologen und Pneumologen ausbilden lassen. Die Chefarztstelle war frei geworden, nachdem der ehemalige Chefarzt, Dr. med. Jörg Lubrich, Anfang Dezember nach 22 Jahren als Arzt am St. Carolus für eine berufliche Zukunft in seine Heimat nach Norddeutschland zurückgekehrt war. Zuvor hat man ihn an seiner alten Wirkungsstätte feierlich verabschiedet. (SZ)

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