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Görlitz: Tempo 30 vor Schule wird noch deutlicher

An der Elisabethstraße sollen Schüler noch besser vor vorbeifahrenden Autos geschützt werden.

Die Verkehrssituation vor der Oberschule Innenstadt ist schwierig, weil die Schüler direkt vom Gebäude auf die Straße müssen. Einiges wurde deshalb schon getan, um Kraftfahrer auf die Gefahr hinzuweisen.
Die Verkehrssituation vor der Oberschule Innenstadt ist schwierig, weil die Schüler direkt vom Gebäude auf die Straße müssen. Einiges wurde deshalb schon getan, um Kraftfahrer auf die Gefahr hinzuweisen. © Nikolai Schmidt

In den nächsten Tagen soll vor der Oberschule Innenstadt eine größere und deutlichere Beschilderung der Tempo-30-Zone geben. Das soll bei Kraftfahrern noch mehr Aufmerksamkeit auf die Schüler lenken, die hier in den Pausen oder nach Schulschluss die Straße überqueren. Weitere Maßnahmen seien allerdings nicht möglich, so Bürgermeister Michael Wieler im Stadtrat.

Huckel, bei denen man das Tempo reduzieren müsse - ähnlich etwa wie am Nordoststrand des Berzdorfer Sees oder auf dem Marktkauf-Parkplatz in Königshufen - seien hier ungünstig. Sie würden zu viel Lärm erzeugen und vor allem nachts die Anwohner stören. Jedenfalls größere. Denn kleine gelbe Streifen, die Verkehrsteilnehmer zum Bremsen bewegen sollen, gibt es.

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Jüngst hatte die Stadt auch auf dem gesamten Nikolaigraben bis zur Straße Am Hirschwinkel wochentags zwischen 7 und 18 Uhr „Tempo 30“ eingerichtet.

Für ein anderes Problem hat die Stadt aktuell keine Lösung: Der Schulhof der Fischmarkt-Grundschule ist vor allem bei schlechtem Wetter kaum zu betreten, da hier dann das Wasser steht. Es kann aufgrund des Untergrundes nicht versickern. „Um das zu ändern, müsste man den ganzen Boden austauschen, das würde nach vorsichtiger Schätzung um die 20.000 Euro kosten, das ist aus dem aktuellen Haushalt nicht finanzierbar“, so Wieler.

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