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Gerangel und Streit vor Görlitzer Supermarkt: Gibt keinen Gewinner

Vor einem Markt in Görlitz streiten drei Männer, beschimpfen und schlagen sich. Was die Görlitzer Polizei noch meldet.

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Symbolfoto
Symbolfoto © Symbolfoto: Rene Meinig

Am Donnerstagabend ist es zu einer Auseinandersetzung vor einem Supermarkt an der Bahnhofstraße in Görlitz gekommen. Drei Männer gerieten um 21 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Streit, wobei am Ende alle drei gleichermaßen geschädigt und tatverdächtig waren. Das teilt am Freitag ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mit. Die Männer stritten, rangelten miteinander, beleidigten sich und verletzten sich auch gegenseitig. Dann schritten Polizisten ein. Am Ende ernteten alle drei Beteiligten, ein 18-jähriger Libanese, sowie zwei Deutsche im Alter von 39 Jahren und 50 Jahren entsprechende Anzeigen. Der Görlitzer Kriminaldienst übernahm die weiteren Ermittlungen.

Afghanische Flüchtlinge spazieren durch Kunnerwitz

Eine vierköpfige Gruppe von Männern kam einem Bundespolizisten am Donnerstagnachmittag im Görlitzer Ortsteil Kunnerwitz eine vierköpfige Gruppe von Männern verdächtig vor. Obwohl er nicht im Dienst war, verständigte der Beamte seine Dienststelle und blieb in der Nähe des Quartetts. Bundespolizisten kamen nach Kunnerwitz, übernahmen die Flüchtlinge und brachten sie zum Sitz der Bundespolizeiinspektion nach Ludwigsdorf. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den Aufgegriffenen um Afghanen im Alter von 19Jahren bis 28 Jahre. Das berichtet Michael Engler, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Die Männer blieben nicht lange, noch am Abend wurden sie nach Polen zurückgewiesen.

Polizisten schicken Kubaner zurück nach Polen

Am Donnerstagmorgen wollten fünf Personen auf der Autobahn 4 nach Deutschland einreisen. An der Kontrollstelle Ludwigsdorf hielten Bundespolizisten den Fahrer und die Insassen an. Während der Überprüfung der fünf Insassen wies sich zunächst der kubanische Fahrer (50) mit seiner gültigen spanischen Identitätskarte aus. Der in Kuba geborene spanische Beifahrer (57) legte seinen kubanischen Reisepass mit gültigem spanischen Aufenthaltstitel vor. Die mitreisenden Frauen im Alter von 22 Jahren und 44 Jahren, sowie ein 13-Jährigerhatten nur Kopien ihrer kubanischen Reisepässe dabei. Damit waren die Einreisevoraussetzungen für diese drei keinesfalls erfüllt, so ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigdorf. Vielmehr ergab sich gegen die Männer der Verdacht des Einschleusens. Deshalb wird nun gegen die in Barcelona und bei Madrid lebenden mutmaßlichen Schleuser ermittelt. Die geschleusten Kubanerinnen und der geschleuste Minderjährige sind am Donnerstagabend nach Polen zurückgewiesen worden.

Brummifahrer hat ungesicherte Gasflasche in Fahrerkabine

Am Donnerstagvormittag ist ein Brummi-Fahrer auf der B 115 bei Niesky zu schnell unterwegs gewesen. Bei der Kontrolle des 55-jährigen Fahrers eines Sattelzuges Iveco mit Krone-Auflieger stellten die Beamten um 10.15 Uhr mehrere Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbeschränkungen fest. Außerdem hatte er eine ungesicherte Gasflasche mit aufgesetztem Brenner in seinem Führerhaus. Die Polizisten fertigten Anzeigen, teilt ein Görlitzer Polizeisprecher mit.

BMW-Fahrer beim rechts überholen erwischt

Zwei BMW-Fahrer haben am Donnerstagabend auf der Autobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Weißenberg und Nieder Seifersdorf verbotenerweise rechts überholt. Den 35- und 38-jährigen Männern war der Verkehr in Richtung Görlitz offenbar zu langsam unterwegs, als sie um 17.45 Uhr den rechten Blinker setzten. Streifen der Gemeinsamen Fahndungsgruppe und der Autobahnpolizei stoppten die Fahrer und fertigten Anzeigen.