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Sorgt die Inflation für ein Ende des Bio-Booms in Görlitz?

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren beklagt einen Rückgang der Verkäufe. Auch in Görlitzer Bioläden ist die Krise zu spüren.

Von Marc Hörcher
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Jana Michel zeigt Bio-Eier, die zur Produktpalette des Bioladens im Bahnhof gehören.
Jana Michel zeigt Bio-Eier, die zur Produktpalette des Bioladens im Bahnhof gehören. © Pawel Sosonowski / SZ-Archiv

Jana Michel ist mittlerweile jede Woche mehrere Stunden lang damit beschäftigt, die Preisschilder in ihrem Laden "Bio im Bahnhof" anzupassen. "Und ich tue das nicht gerne", sagt sie - aber die Inflation zwinge auch sie dazu, mehr Geld für die Produkte zu nehmen. Zu kämpfen habe der Görlitzer Bio-Laden deswegen zwar nicht, aber "die Umsätze sind schon nicht mehr so hoch wie in den vergangenen beiden Jahren". Das seien allerdings auch "Sonderjahre" gewesen. Wegen Corona versorgten sich auch in der Neißestadt die Leute eher zu Hause, anstatt auswärts essen zu gehen. Folglich seien auch Bio-Lebensmittel gefragter gewesen, erklärt Jana Michel. Etwa seit Februar beziehungsweise seit Kriegsbeginn sei nun ein Rückgang zu verzeichnen.

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