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Görlitz sucht den Preisträger für den Brückepreis 2023

Die Gesellschaft wird in den kommenden Wochen den Preisträger küren. Zuvor ist aber noch Zeit, um Vorschläge einzureichen.

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Anfang Februar erhielt Herta Müller (2. v. li.) in der Görlitzer Synagoge den Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec verliehen.
Anfang Februar erhielt Herta Müller (2. v. li.) in der Görlitzer Synagoge den Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec verliehen. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Es ist zwei Monate her, als Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in Görlitz als bislang letzte Preisträgerin mit dem Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec geehrt wurde. Der Preis war ihr bereits im vergangenen Jahr zugesprochen worden, doch aus verschiedenen Gründen verzögerte sich die Übergabe und geschah so in diesem Jahr.

Auch hinter dem Brückepreis liegen schwierige Corona-Jahre. Denn der Preis lebt von einer zentralen Veranstaltung, bei der die Preisträger und ihre Laudatoren zusammen mit der Görlitzer Stadtgesellschaft zusammenkommen und über Leben und Werk des oder der Geehrten sprechen. Das war in den Corona-Zeiten nur bedingt möglich. Und so musste sogar erstmals ein Preis außerhalb von Görlitz überreicht werden, an die israelische Politikerin Tzipi Livni. Sie nahm den Preis in Warschau entgegen.

Nun macht sich die Brückepreis-Gesellschaft daran, den Preisträger für dieses Jahr zu küren. Und sie geht davon aus, dass wie vor Corona der Preis in einer öffentlichen Veranstaltung im Herbst in Görlitz überreicht werden kann.

Traditionell können Bürger auch ihre Vorschläge an die Gesellschaft einreichen. Sie sollten neben dem Namen auch eine kurze Begründung enthalten, warum die vorgeschlagene Persönlichkeit den Brückepreis erhalten soll und wie sie sich um die Verständigung in Europa verdient gemacht hat.

Die Vorschläge können per Mail gesandt werden an: [email protected] oder an [email protected]. Einsendeschluss ist der 10. Mai. (SZ)