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Görlitzer Ukraine-Hilfe: Über 550 Betten in einer Woche

Im Grünen-Büro auf der Jakobstraße laufen die Fäden seit Tag eins des Krieges zusammen. Unter den Helfern sind auch Ukrainer, die schon länger in Görlitz sind.

Von Daniela Pfeiffer
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Oksana Polikovska, Geflüchtete aus der Ukraine und freiwillige Übersetzerin, und Denys Seredenko, der aus der Ukraine stammt und seit September in Görlitz Informatik studiert, sind froh, in Sicherheit zu sein, aber in Gedanken bei Freunden und Familie.
Oksana Polikovska, Geflüchtete aus der Ukraine und freiwillige Übersetzerin, und Denys Seredenko, der aus der Ukraine stammt und seit September in Görlitz Informatik studiert, sind froh, in Sicherheit zu sein, aber in Gedanken bei Freunden und Familie. © Martin Schneider

Denys Seredenko ist froh, in Görlitz zu sein. Der junge Ukrainer studiert seit einem halben Jahr an der Hochschule Zittau/Görlitz Informatik. Während seine Freunde daheim in Charkiw nun mit Waffe in der Hand ihr Land verteidigen müssen, steht für den 25-Jährigen fest: Es gibt vorerst kein Zurück in die Heimat. Seine Stadt, die er als "megaschön" beschreibt, mit vielen Parks, wo er sich gern aufgehalten hatte, gibt es so nicht mehr. Seine Familie ist Richtung Westukraine geflohen, vielleicht kommen sie her, sagt Denys, der eigentlich am 24. Februar für einen Heimatbesuch in Charkiw sein wollte.

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