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Görlitzer Gleisbau verschrottet seine Lok

Das nicht mehr fahrbare Gefährt fand keinen Abnehmer. Bleibt nach Verschrottung und Aufwand noch Geld übrig, hilft das einem Görlitzer Verein.

Von Gabriela Lachnit
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Die Lok hängt am Haken.
Die Lok hängt am Haken. © Uwe Lachnit

Fast zehn Jahre stand sie auf dem Hof - jetzt verschrottet die Görlitzer Gleis- und Tiefbau GmbH die ehemalige Werkslok. "Wir brauchen die Lok nicht, dafür aber den Platz auf dem Hof", erklärt Gleisbau-Geschäftsführer Michael Freiwerth.

Lok war nicht fahrbereit

Am Donnerstagmorgen wurde die 18 Tonnen schwere Lok mithilfe von zwei Autokränen auf einen Tieflader verladen. Der letzte Weg der Lok führt zur Verschrottung. Aus einer besonderen Liebelei zur Gleisbau- und Eisenbahntechnik wurde sie seinerzeit durch die ehemalige Geschäftsführung des Gleisbaus von den Oberlausitzer Kieswerken übernommen. Allerdings war die Lok schon damals nicht mehr fahrbereit.

Wohl auch das war der Grund, warum es Michael Freiwerth nicht gelang, einen Abnehmer für das Gefährt zu finden. Jetzt schwebt dem Gleisbau-Chef vor, den Schrotterlös gegen den Aufwand der Verschrottung aufzurechnen. "Wenn da noch etwas übrig bleibt, geht das als Spende an die Görlitzer Parkeisenbahn", verspricht Michael Freiwerth. Es wäre nicht das erste Mal, dass das Unternehmen die Parkeisenbahn unterstützt.