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Görlitzer kaufen ein Teil mehr

Insgesamt 17 rappelvolle Einkaufswagen kamen bei der Spendenaktion des Leo-Clubs zusammen. Die Görlitzer Stadtmission kann nun weiterhelfen.

Insgesamt 17 volle Einkaufswagen kamen bei der Spendenaktion im Görlitzer Marktkauf zusammen.
Insgesamt 17 volle Einkaufswagen kamen bei der Spendenaktion im Görlitzer Marktkauf zusammen. © Leo-Club Görlitz

Kunden von Marktkauf im Neißepark Görlitz wurden erst einmal gebeten, etwas zu lesen, als sie am vergangenen Sonnabend ihren Wochenendeinkauf starteten. Der Görlitzer Leo-Club bat um Spenden für die Stadtmission.

Erneut war die Ein-Teil-Mehr-Aktion des Leo-Clubs Görlitz zugunsten der Stadtmission in dem Einkaufscenter zu Gast. Über ein Flugblatt baten die jungen Leute die Kunden, ein Teil mehr als nötig zu kaufen und das der Stadtmission zu spenden. Innerhalb von sieben Stunden wurden 17 große Einkaufswagen mit frischen und haltbaren Lebensmitteln sowie Drogerieartikeln gefüllt. Zusätzlich gab es 140 Euro an Bargeld-Spenden. Alles wurde noch am selben Abend an die Stadtmission Görlitz übergeben.

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Görlitzer haben ein Herz für Bedürftige

Die Clubmitglieder und Helfer sind von dieser tollen Resonanz trotz oder gerade wegen Corona begeistert, erklärt Wilhelmine Buscha, die Club-Sekretärin. "Lebensmittel, vor allem diejenigen haltbarer Art, sind eine große Hilfe für die Bedürftigen der Stadt", sagt sie. Neben Lebensmitteln wurden auch zahlreiche Hygieneartikel für die Duschstelle auf der Langenstraße gespendet. Diese Duschstelle werde von Menschen genutzt, die über keine eigene Waschmöglichkeit verfügen. Darüber hinaus können sie ihre Kleidung bei der Stadtmission waschen lassen, erläutert die Club-Sekretärin.

Dem Leo-Club gehören Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 30 Jahren an. Mit dem Motto "We Serve - wir dienen" helfen Leos durch Hilfsprojekte vor Ort. "Hierbei leisten wir nicht nur Sach- oder Geldspenden, sondern spenden vor allem auch unsere Zeit und Freude", erklärt Wilhelmine Buscha.

Lebensmittel für die Suppenküche

Anika Arlt, die Leiterin der Stadtmission, war am Sonnabend mit vor Ort und freut sich sehr über die Hilfsbereitschaft der Menschen. Der Leo-Club organisiert die Spendenaktion seit einigen Jahren in der Adventszeit für die Stadtmission. "Dafür danken wir dem Club und dem Team von Marktkauf sowie des Neißeparks, die diese Aktion ermöglichen", sagt Frau Arlt.

Die gespendeten Lebensmittel werden nun in der Suppenküche der Stadtmission verarbeitet. Dort erhalten Bedürftige eine warme Mahlzeit - wegen Corona wird die allerdings durch ein Fenster herausgereicht. Die mobile Suppenküche, die im Stadtgebiet unterwegs ist, packt den Bedürftigen die Mahlzeit zum Mitnehmen ein.

Die frischen gespendeten Lebensmittel verarbeitet Roland Starke, Koch in der Stadtmission, sofort. Haltbare Sachen wie Nudeln und Konserven werden spätestens in drei Monaten verbraucht sein.

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