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Görlitzer Kidrontal wird Rummelplatz

Voriges Jahr gab es fast eine Überschneidung. Ein Betreiber sagte deshalb ab. Dieses Jahr ist wieder für zehn Tage Jahrmarkt.

Von Susanne Sodan
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Der Rummel Probst auf dem Friesenplatz in Niesky vorige Woche. Bald gastiert er in Görlitz.
Der Rummel Probst auf dem Friesenplatz in Niesky vorige Woche. Bald gastiert er in Görlitz. © André Schulze

Schausteller Joe Probst veranstaltet ab 3. Juni im Kidrontal im Görlitzer Norden seinen Lausitz-Jahrmarkt. Voriges Jahr wich er nach Niesky aus.

Freude über Erfolg dieses Jahr

Dieses Jahr war die Schausteller-Familie Probst bereits in Niesky vorige Woche zu Gast. Derzeit macht sie in Weißwasser Station, danach geht es weiter nach Forst und ab 3. Juni ist Jahrmarkt in Görlitz. Dass es dieses Jahr wieder klappt, darüber ist Joe Probst froh. Görlitz gehöre zu den wichtigsten Standorten. "Es ist eine größere Stadt in der Lausitz, das Publikum ist immer sehr angenehm." Auch beim Altstadtfest war die Schaustellerfamilie über viele Jahre vertreten. Nachdem das Altstadtfest aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal ausfallen musste, zogen Probsts 2020 erstmals ins Kidrontal.

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Voriges Jahr sagten sie jedoch ihren geplanten Jahrmarkt ab. Problem war eine Fast-Überschneidung mit einem anderen Schausteller. Michael Gruhl hatte über Jahre regelmäßig Kirmes im Kidrontal veranstaltet. Er und Probst hatten voriges Jahr beide einen Antrag gestellt, Gruhl für Ende Juni, Probst für Mitte Juli. Die Stadt Görlitz hatte beide Jahrmärkte genehmigt. Doch die zeitliche Nähe "spielt für uns schon eine große Rolle", sagte damals Henry Probst, Joe Probsts Vater. Zwei ähnliche Veranstaltungen am selben Ort kurz nacheinander - zu groß die Sorge, dass der Zweite das Nachsehen hat. "Normalerweise rechnet man in solchen Fällen mehrere Wochen Kulanzzeit ein." Probsts zogen sich voriges Jahr zurück, wichen nach Niesky aus.

Gleiches Problem jetzt andersherum

Ob Michael Gruhl dieses Jahr ins Kidrontal kommt, ist noch offen. Dieses Jahr hatte er das Nachsehen. Er hatte seine Kirmes für Ende Juni beantragt, also für knapp drei Wochen nach Probsts Jahrmarkt. "Das lohnt sich nicht", sagt er. Schade findet er es. Kurzfristige Änderungen sind ob der Saisonplanungen der Anbieter schwierig. Allerdings plant er dafür im Herbst eine Kirmes im Kidrontal.

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