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IG BAU Ostsachsen hat einen neuen Chef

Roland Müller kennt sich aus auf dem Bau. Als Gewerkschafter möchte er die Mitglieder zu mehr Engagement ermuntern - und für Weiterbildungen.

Von Gabriela Lachnit
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„Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“:
Roland Müller, der neu gewählte Bezirksvorsitzende der IG BAU
Ostsachsen, ruft Beschäftigte auf, sich für ihre Belange
einzusetzen.
„Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“: Roland Müller, der neu gewählte Bezirksvorsitzende der IG BAU Ostsachsen, ruft Beschäftigte auf, sich für ihre Belange einzusetzen. © Foto: IG Bau

Roland Müller wurde zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Ostsachsen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt. Der 61-Jährige kümmert sich nun um die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften und Beschäftigten im Forst in den Landkreisen Bautzen und Görlitz.

Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in den Branchen der IG BAU in beiden Landkreisen aktuell rund 16.500 Menschen, darunter 8.800 im Bauhauptgewerbe und 2.200 in der Gebäudereinigung.

Für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen

Müller ist gelernter Baufacharbeiter und stammt aus Jessen im Kreis Wittenberg. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er ist Betriebsrat beim Baukonzern Strabag in der Direktion Nordost und engagiert sich ehrenamtlich als Ortsvorsitzender des IG-BAU-Ortsverbands Weißwasser.

Wichtig ist ihm, dass sich die Menschen in der Region für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen einsetzen. Arbeitnehmer im Handwerk, die in den nächsten Jahren als Fachkräfte besonders gefragt seien, dürften sich nicht unter Wert verkaufen. Außerdem will sich Roland Müller dafür einsetzen, dass Beschäftigte stärker mitentscheiden, wie ihr Job in Zukunft aussehe und dass sie sich dafür weiterbilden.