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Im Görlitzer Octamed wird umgebaut

Im Ärztehaus neben dem St. Carolus bekommen die Allgemeinmediziner und die Gast-Orthopäden aus Rothenburg nun mehr Platz.

Neben dem Malteser-Krankenhaus St. Carolus befindet sich in Rauschwalde seit neun Jahren das Ärztehaus Octamed.
Neben dem Malteser-Krankenhaus St. Carolus befindet sich in Rauschwalde seit neun Jahren das Ärztehaus Octamed. © André Schulze

In seinem neunten Jahr wird im Ärztehaus Rauschwalde umgebaut. Es betrifft vor allem das Erdgeschoss und die zweite Etage, wie André Maywald von der Medizinischen Kooperation Görlitz sagt.

Diese Genossenschaft betreibt das Fachärztehaus seit 2012. Gegründet wurde sie schon im November 2011, feiert also dieses Jahr zehnjähriges Bestehen. Vor diesem Hintergrund gibt es dieses Jahr so einige Veränderungen. So wird die Hausärztepraxis, in der die Ärzte Holger Jarosch, Silvia Kirschke und Annette Thalheim praktizieren, erweitert. Durch den Umzug der Physiotherapie innerhalb des Hauses ist Platz geworden. Den bekommen die Allgemeinmediziner dazu. Das ist schon recht weit, aber eben noch nicht ganz fertig, sagt André Maywald.

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Orthopäden bekommen zwei Zimmer dazu

Neben den Hausärzten und der Physiotherapie, sind im Octamed auch ein Gefäßmediziner, zwei Gastroenterologen, eine Radiologin und eine Rheumatologin ansässig. Darüber hinaus hat das Martin-Ulbrich-Haus (MUH) Rothenburg im Erdgeschoss seit 2019 eine Außenstelle. Anfänglich mit nur wenigen Räumen, um das Ganze erst einmal auf sichere Füße zu stellen - vor allem finanziell. Laut MUH-Chef Hans-Rudolf Merkel nehmen die Patienten die Gastsprechstunden der Rothenburger Orthopäden aber sehr gut an, so dass mehr Fläche gebraucht wird. Seit dem Auszug der Linden-Apotheke aus dem Octamed gibt es den Platz und so bekommen die Orthopäden jetzt zwei Behandlungszimmer dazu. In den nächsten Wochen sollen die Arbeiten beginnen, bis zum Jahresende, so Merkel, soll alles fertig sein. „Dann haben auch Ärzte und Mitarbeiter bessere Bedingungen, wie einen eigenen Tresen oder Waschraum“, sagt Hans-Rudolf Merkel.

Hans-Rudolf Merkel, der Geschäftsführer des Rothenburger Martin-Ulbrich-Hauses und des dazugehörigen MVZ.
Hans-Rudolf Merkel, der Geschäftsführer des Rothenburger Martin-Ulbrich-Hauses und des dazugehörigen MVZ. © André Schulze

Für die Patienten bedeutet das in nächster Zeit eingeschränkte Öffnungszeiten, möglicherweise ist auch eine kurze Zeit ganz zu. Dafür soll es ab 2022 aber ein verbessertes Angebot geben. Neben der klassischen Orthopädie soll es dann auch mehr um Schmerztherapie gehen, alternative Dinge wie Akkupunktur möglich sein. Ein Schwerpunkt wird die Wirbelsäule. „Das bieten wir jetzt schon an, wollen aber die Therapieansätze noch weiterentwickeln“, so Merkel. Zwar sei das Octamed von der Lage her nicht der zentralste Ort in Görlitz, aber das MUH fühle sich hier gut aufgehoben.

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