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Görlitz hat kein Geld für Augustum-Türmchen

Im Jahr 2012 wurden fünf Türmchen aus Sicherheitsgründen abgenommen. Sie sind noch immer im Lager.

Von der Fassade des Augustum am Görlitzer Klosterplatz ist im Januar 2012 ein Türmchen abgestürzt (ganz rechts).
Von der Fassade des Augustum am Görlitzer Klosterplatz ist im Januar 2012 ein Türmchen abgestürzt (ganz rechts). ©  Archivfoto: Nikolai Schmidt

Die Stadtverwaltung hat auch nach neun Jahren noch keine Idee, von welchem Geld die fünf fehlenden Türmchen wieder auf das Augustum am Klosterplatz gesetzt werden können. Das teilt Rathaussprecherin Juliane Zachmann auf SZ-Nachfrage mit: „Eine Sanierung kann erst mit der Sicherstellung der finanziellen Mittel erfolgen. Diese stehen nicht zur Verfügung.“ Bürgermeister Michael Wieler ergänzt: „Die Haushaltslage wird aller Voraussicht nach nicht den geringsten Spielraum haben, die Türmchen aufzusetzen. Fördermittel konnten nicht akquiriert werden.“

Die Türmchen waren vor neun Jahren aus Sicherheitsgründen abgenommen worden, nachdem ein anderes Türmchen abgefallen und auf den Gehweg gestürzt war. Letzteres ist mittlerweile ersetzt. Die fünf anderen bleiben „zum Zweck des Wiederaufbaus“ gut eingelagert. Es würde über 100.000 Euro kosten, das Augustum wieder zu komplettieren. Das Aufsetzen der Türmchen hat für die Stadtverwaltung keine vorrangige Bedeutung.

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