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Görlitz will keine neuen Mietshäuser

Investor Ronny Otto wollte in Rauschwalde neu bauen. Rathaus und Stadtrat sind dagegen.

Das ist eines der schon vorhandenen Häuser beim Mehrgenerationenwohnen am Diesterwegplatz in Görlitz-Rauschwalde.
Das ist eines der schon vorhandenen Häuser beim Mehrgenerationenwohnen am Diesterwegplatz in Görlitz-Rauschwalde. © Pawel Sosnowski/80studio.net

Die Bewohner im Quartier Diesterwegplatz/Clara-Zetkin-Straße/Kopernikusstraße/Alfred-Fehler-Straße in Rauschwalde können aufatmen: Im grünen Hinterhof zwischen ihren Wohnhäusern darf kein Mehrfamilienhaus errichtet werden. Das hat der Stadtrat jetzt – bei sieben Enthaltungen – einstimmig beschlossen.

Die Stadtverwaltung hatte den Räten dieses Vorgehen aus mehreren Gründen empfohlen – unter anderem, weil in Görlitz zwischen 6.000 und 7.000 Wohnungen leer stehen sollen, aber auch, weil „Ruhe- und Freibereiche im Inneren eines Quartiers“ zugebaut werden sollten. Zuvor hatte auch schon das Landratsamt empfohlen, hier vom Bau eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses Abstand zu nehmen.

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Bauherr hat Erfahrung mit Neubauten

Bauherr wäre der Görlitzer Investor Ronny Otto gewesen, der am Diesterwegplatz vor Jahren bereits einen Wohnpark errichtet hatte und diesen nun mit einem zusätzlichen Haus erweitern wollte, in dem acht Wohnungen vorgesehen waren. Er plante ein Wohnhaus mit Aufzug. Mit solchen Bauten hat er Erfahrung. Er erlebt nach eigener Aussage eine sehr große Nachfrage für Neubauten mit Aufzug.

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