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Görlitzer Altstadthaus wird versteigert

Das Gebäude Breite Straße 13a steht gegenüber der Jägerkaserne. Es ist in schlechtem Zustand, wurde aber einst gesichert.

Das Eckhaus Breite Straße 13 a in Görlitz soll bei einer Auktion am 19. März versteigert werden. Das Haus steht direkt gegenüber der Jägerkaserne.
Das Eckhaus Breite Straße 13 a in Görlitz soll bei einer Auktion am 19. März versteigert werden. Das Haus steht direkt gegenüber der Jägerkaserne. © Foto: Auktionshaus Karhausen

Eines der wenigen noch komplett unsanierten Häuser in der Görlitzer Altstadt wird am 19. März versteigert. Es handelt sich um das um 1860 erbaute und heute leer stehende Eckhaus Breite Straße 13 a, gegenüber der Jägerkaserne. Es ist aber keine Zwangsversteigerung. „Der private Eigentümer aus Bayern hat uns mit der Versteigerung beauftragt“, berichtet Matthias Knake vom Auktionshaus Karhausen in Berlin, das die Auktion durchführen wird.

Das Interessante laut Knake: „Ursprünglich gab es in dem Haus ausschließlich Einraum-Wohnungen für Werktätige.“ Schon deshalb sei es denkmalwürdig. Aus der Bauzeit sei noch eine Wendeltreppe aus Naturstein erhalten. Ansonsten aber wurde das Gebäude mehrfach umgebaut, die Wohnungen sind nicht mehr so klein wie ursprünglich. Das Eckhaus hat eine Wohnfläche von rund 500 Quadratmetern, zusätzlich ist eine ehemalige Ladeneinheit mit etwa 68 Quadratmetern vorhanden. Das Grundstück ist mit 286 Quadratmetern recht klein. Im Grundbuch seien keine Belastungen eingetragen, sagt Knake.

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Mindestgebot liegt bei 30.000 Euro

Allerdings hat das denkmalgeschützte Gebäude nur eine einfache Elektro- und Sanitärausstattung, Ofenheizungen und Feuchtigkeitsschäden. Es ist in stark sanierungsbedürftigem Zustand. Müllablagerungen gibt es in einigen Wohnungen und im Keller, der Verkäufer wird diese auch nicht beräumen. Er hat das Haus vor Jahren schon einmal ein bisschen gesichert und Spanplatten vor Türen und Fenstern errichtet – auch, um Vandalismus zu verhindern. Aufgrund seines Zustandes ist das Haus recht preiswert zu haben: Das Mindestgebot liegt bei 30.000 Euro.

Besichtigungstermine können rechtzeitig vor der Auktion vereinbart werden. Mitbieten können Interessenten in der Auktion mit einem schriftlichen Bietauftrag oder als Telefonbieter. „Die aktuell gültige Infektionsschutzverordnung erlaubt leider keinen persönlichen Besuch der Auktion, so dass wir unseren Kunden empfehlen, frühzeitig einen Antrag auf ein Telefongebot oder einen schriftlichen Bietauftrag einzureichen“, sagt Knake. Die Anmeldung für die Gebote ist im Internet unter www.karhausen-ag.de abrufbar. Die Auktion am 19. März wird ab 12 Uhr auf der gleichen Adresse ins Internet übertragen.

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