merken
PLUS Görlitz

Inzidenz weiter gestiegen: Ab Dienstag gilt 3-G-Regel

Auch am Sonntag, fünfter Tag in Folge, ermittelte das RKI für den Kreis Görlitz eine Inzidenz deutlich über 35. Damit gelten ab Dienstag strengere Regeln.

© Paul Glaser/glaserfotografie.de

Das Robert-Koch-Institut gibt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Görlitz am Sonntagmorgen mit 75,8 an. In den vergangenen Tagen ist der Wert deutlich gestiegen.

Liegt die Inzidenz an fünf Tagen in Folge über der Grenze von 35, gelten ab dem dann übernächsten Tag verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen. "Dazu zählen unter anderem die 3G-Regel, insbesondere in Innenräumen, die Pflicht zur Kontakterfassung, die Testpflicht für Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt sowie Regelungen bei Großveranstaltungen", erklärt der Landkreis Görlitz.

Anzeige
Sie bringt Maschinen zum Singen
Sie bringt Maschinen zum Singen

Ab April 2022 ist Esmeralda Conde Ruiz die neue Residenzkünstlerin des Schaufler [email protected] Dresden. Was sie vorhat, gab es so bisher noch nie.

Fallzahlen zuletzt deutlich gestiegen

3-G bedeutet die Pflicht, einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen, unter anderem in der Innengastronomie, bei Veranstaltungen und Festen in Innenräumen, bei körpernahen Dienstleistungen, wenn sie nicht medizinisch begründet sind, für den Zugang zu Hallenbädern und zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich.

Am Mittwoch der zurückliegenden Woche war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Görlitz über die 35 gestiegen, am Sonnabend lag sie bei 71 laut RKI. Das Kreis-Gesundheitsamt berechnet die Inzidenz auch selbst, Grundlage für die RKI-Werte. Den Kreis-Zahlen nach lag die Inzidenz schon länger über der 35, war bereits Ende der Woche über die 70 gestiegen.

Nur noch ein Kreis in Sachsen unter 35

Über das Wochenende veröffentlicht der Landkreis die aktuellen Infektionszahlen nicht. Am Freitag waren 49 Neuinfektionen hinzugekommen. Gesunken ist die Zahl der Menschen, die wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Derzeit befinden sich neun Personen in einer Klinik des Landkreises Görlitz, zwei davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

Gestiegen ist die Zahl der von Corona-Fällen betroffene Kindereinrichtungen. Kreisweit wurden aktuell bei 57 Kindern an 20 Schulen und drei Kitas oder Horten in Boxberg, Ebersbach-Neugersdorf, Görlitz, Großschönau, Herrnhut, Kodersdorf, Krauschwitz, Löbau, Markersdorf, Mücka, Neusalza-Spremberg, Oppach, Reichenbach, Rietschen, Rothenburg, Seifhennersdorf und Weißwasser Corona-Infektionen festgestellt.

Sachsenweit liegt nur noch der Landkreis Nordsachsen unter der Inzidenz-Grenze von 35.

Mehr zum Thema Görlitz