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Ist der Hype um Tagesmütter schon wieder zu Ende?

Nicht alle Kinder werden in Kitas betreut. Auch im Landkreis Görlitz gibt es Tagesmütter und -väter. Doch deren Zahl sinkt.

Tagesmütter und Tagesväter gehen gern mit den Kindern auf einen Spielplatz (Symbolfoto).
Tagesmütter und Tagesväter gehen gern mit den Kindern auf einen Spielplatz (Symbolfoto). © dpa

Als Ergänzung der Kinderbetreuung in kommunalen Einrichtungen und Kitas in freier Trägerschaft betreuen im Landkreis Görlitz Frauen und Männer in sogenannten Kinderpflegestellen Kinder als Tagesmütter und Tagesväter.

Hier werden Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren betreut. Doch die Zahl dieser Pflegestellen im Kreis wird niedriger.

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Landkreis plant mit weniger Stellen

Zum Stichtag Ende Juni 2020 gab es im Landkreis Görlitz 31 dieser Kinderpflegestellen. Dort gibt es 152 Plätze, von denen Ende Juni 141 belegt waren. Die Planung für die Schul- und Kindergartenjahre 2020/21 bis 2022/23 sieht eine Reduzierung der Kindertagespflegestellen und damit der vorhandenen Betreuungsplätze vor. Hinzu kommen insgesamt noch acht Kindertagespflegestellen, die von den Kommunen Zittau, Görlitz, Rietschen und Markersdorf geplant, jedoch noch nicht mit einer Person besetzt sind, erklärt Jugendamtsleiterin Elke Drewke.

In diesem Jahr schloss eine Kindertagespflegestelle, im nächsten Jahr wird es eine weitere sein. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, wie die Amtsleiterin informiert: Tagesmütter gehen in den Ruhestand oder arbeiten wieder in einer Kita als Angestellte, verändern sich beruflich oder ziehen aus privaten Gründen weg.

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