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Jauernicker Kita bleibt vorerst geschlossen

Alle Erzieherinnen sind an Corona erkrankt. Möglicherweise be- als auch entlastende Ermittlungen zu den Misshandlungsvorwürfen führt die Polizei.

Symbolbild
Symbolbild © Lausitznews

Die Kita in Jauernick-Buschbach bleibt auch in dieser Woche noch geschlossen. Das bestätigt Bürgermeister Thomas Knack auf SZ-Nachfrage. Grund dafür sind weitere Corona-Erkrankungen des Personals. Ende Januar informierte der Bürgermeister, dass sich zwei Erzieherinnen mit dem Virus infiziert hatten. Mittlerweile sind auch die anderen beiden Erzieherinnen erkrankt.

Alle hätten stärkere Symptome, nach Angaben von Thomas Knack musste eine Mitarbeiterin ins Krankenhaus. Die Kita „Berggeister“ besuchen 40 Mädchen und Jungen. Ob aktuell Kinder infiziert sind, kann der Bürgermeister nicht sagen. Ende letzten Monats war das nicht der Fall gewesen. Ursprünglich sollte die Einrichtung zu Wochenbeginn wieder öffnen. Das ist derzeit aufgrund der Erkrankungen nicht möglich.

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Die Kita geriet erst vor Kurzem wegen Misshandlungsvorwürfen in die Schlagzeilen. Nach Polizeiangaben hatten Eltern Anzeige erstattet. Kinder seien „roh behandelt“ worden, hieß es. Stand Januar lagen den Beamten zwei Anzeigen vor.

Polizei hält sich aktuell bedeckt

Im Dezember letzten Jahres fand wegen der Vorwürfe eine extra einberaumte Elternversammlung statt. Thomas Knack sagte letzten Monat der SZ, er habe die Vorwürfe hinterfragt. Bestätigt worden sei, dass keiner der Versammlungsteilnehmer direkt Misshandlungen gesehen habe.

„Die weiteren objektiven, möglicherweise be- als auch entlastenden Ermittlungen und Vernehmungen zum Sachverhalt werden aktuell durch den Kriminaldienst beim Polizeirevier Görlitz geführt“, sagt Kai Siebenäuger, Polizeisprecher der Polizeidirektion Görlitz. Die Ermittlungen dauerten an. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden im Moment weder zum Verfahrensstand noch zur Anzahl der erfolgten Vernehmungen und den Zwischenergebnissen Auskünfte erteilt. „Unabhängig davon sind weitere Auskünfte zum Schutz der minderjährigen Geschädigten und auch zum Schutz der Kindertagesstätte sowie der dort tätigen Erzieherinnen unter dem Aspekt der Unschuldsvermutung - aus Sicht der ermittlungsführenden Dienststelle - nicht angezeigt“, teilt der Polizeisprecher mit.

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