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Eine Lösung liegt auf dem Tisch

Die Schwimmhalle in Görlitz ist ausgelastet, bei anderen fehlt Personal. Geld für einen Neubau oder Mitarbeiter ist nicht da. Trotzdem muss etwas geschehen.

SZ-Redakteurin Gabriela Lachnit.
SZ-Redakteurin Gabriela Lachnit. © SAE Sächsische Zeitung

Die Freude über das neue Neißebad war seinerzeit groß. Doch schon lange platzt es aus allen Nähten. Trotz täglich langer Öffnungszeiten von morgens 6 Uhr bis abends 22 Uhr reicht die Kapazität der Halle einfach nicht aus. Das zeigt aber auch, dass die Menschen gern zum Schwimmen gehen, ganz gleich, ob im Verein organisiert, über die Volkshochschule oder ganz privat.

Seit Jahren weiß man das auch im Görlitzer Rathaus. Doch eine Lösung des Problems stand bislang noch nicht auf der Tagesordnung. Auf Geld aus den Kohlemillionen hoffte die Stadt für das Bad erst gar nicht. Aus eigenen Mitteln kann die Stadt aber weder eine neue Schwimmhalle bauen noch einen Anbau an das Neißebad realisieren.

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Dennoch bedarf das Schwimmproblem einer Lösung. Ein "Weiter wie bisher" kann es nicht länger geben. Vielleicht besinnen sich die Kommunen im Landkreis Görlitz, die eine Schwimmhalle oder Freibäder betreiben, noch darauf und nehmen die Anregung des Görlitzer Landrates zu einem Zweckverband wieder auf.

Wahrscheinlich nur so können in Kommunen mit Personalmangel im Bad genügend Angestellte für den Hallenbetrieb finanziert und die Hallen besser ausgelastet werden. Einspareffekte kämen zum Beispiel aus dem gemeinsamen Einkauf für die Hallen. Schließlich geht es hierbei auch darum, dem Bürger für sein Steuergeld etwas zurückzugeben - auch wenn nicht jeder Kreisbewohner öfter zum Schwimmen geht.

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