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Kreidezeit an der Görlitzer Krankenhausakademie vorbei

Mithilfe von Fördermitteln des Bundes ist jedes Klassenzimmer nun mit einer digitalen Tafel ausgestattet. Die ersten Erfahrungen waren sehr positiv.

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Thomas Zerbe, stellvertretender Leiter der Krankenhausakademie, zeigt, wie solch eine digitale Tafel im Schulalltag funktioniert.
Thomas Zerbe, stellvertretender Leiter der Krankenhausakademie, zeigt, wie solch eine digitale Tafel im Schulalltag funktioniert. © Foto: Städtisches Klinikum Görlitz

Die Zeit von Tafeln, Kreide und Polylux sind an der Krankenhausakademie des Landkreises Görlitz nun Geschichte. Die Einrichtung in Görlitz hat jetzt jedes Klassenzimmer mit einer digitalen Tafel ausgestattet. Möglich wurde das auch durch die finanzielle Hilfe aus dem "Digital-Pakt Schule" der Bundesregierung.

Die Krankenhausakademie in Görlitz ist die zentrale Ausbildungsstätte für Pflegekräfte und Krankenschwestern aus dem Städtischen Klinikum Görlitz, dem Krankenhaus St. Carolus, dem Fachkrankenhaus Großschweidnitz, dem Klinikum Oberlausitzer Bergland Zittau/Ebersbach sowie dem Krankenhaus Weißwasser und dem Awo-Zentralhospital in Görlitz.

"Die Tafeln sind wie große Displays, an die man einen Laptop anschließen und Inhalte aufrufen kann", erklärt Eric Fobe von der Akademie. Er hat sich um das Projekt Digitalisierung der Akademie maßgeblich gekümmert. "Es ist dadurch sehr einfach, Videos und Filme abzuspielen, Texte anzuschreiben und Internetrecherchen durchzuführen."

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Erfahrungen mit diesen Geräten hatte die Krankenhausakademie seit Sommer 2020 gesammelt, damals kam die erste digitale Tafel ins Haus. Die Reaktionen von Schülern und Lehrern waren sehr positiv, sodass nun der nächste Schritt gegangen wurde.

Die digitalen Tafeln ermöglichen auch einen "Hybridunterricht", bei dem die halbe Klasse vor Ort unterrichtet wird. Die andere Hälfte folgt dem Unterricht auf der Tafel von zu Hause aus per Laptop oder PC - gerade in Corona-Zeiten durchaus wichtig. „Für diesen Hybridunterricht haben wir auch Mikrofone für die Lehrer und Dokumentenkameras angeschafft - diese Technik wird ebenfalls für Videokonferenzen genutzt“, sagt Eric Fobe.

Zugleich wurden im Rahmen des Förderprogramms auch ein Klassensatz von 25 Schülerlaptops beschafft sowie 25 neue Laptops für jede Lehrkraft der Akademie.