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Kreis Görlitz: Inzidenz unter 400

Ob das Sinken der Fallzahlen von Dauer ist, lässt sich noch nicht einschätzen. Auf der anderen Seite sind erneut Menschen zu beklagen, die in Zusammenhang mit Corona starben.

Symbolbild.
Symbolbild. © dpa

Das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz hat in den zurückliegenden 24 Stunden 254 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Am stärksten betroffen sind dabei, rein den Zahlen nach, Görlitz mit 34 neuen Fällen, Zittau mit 22, Weißwasser mit 18 - die Städte, die allerdings auch die höchste Einwohnerzahl im Kreis haben. In Reichenbach kamen 24 Neuinfektionen hinzu. Zu erklären ist dieser Anstieg womöglich damit, dass auch in Reichenbach aktuell ein Pflegeheim von Corona betroffen ist. Mit Stand vom Dienstag sind bereits 23 Pflegeeinrichtungen im Kreis von Corona-Fällen betroffen und unter Quarantäne gestellt worden. Auch das Reichenbacher Heim ist jetzt in Quarantäne.

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Dem gegenüber stehen 384 genesene Personen. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz unter die 400er-Marke, auf 385. Ob es sich um einen tatsächlichen Rückgang der Fälle handelt, oder nur um einen diagnostischen, wird sich erst in einigen Tagen herausstellen. Es ist schwer einzuschätzen, weil über die Feiertage weniger Arztpraxen geöffnet sind und manche mit leichten Symptomen, die frei haben und keine Krankschreibung benötigen, sich womöglich zu Hause auskurieren.

Hoch aber bleibt die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus sterben. Die Zahl liegt seit Beginn der Pandemie im Kreis Görlitz inzwischen bei über 450. Allein innerhalb der vergangenen 24 Stunden vermeldet das Gesundheitsamt 16 Tote. Es handelt sich dabei um sieben Frauen und neun Männer im Alter von 73 bis 93 Jahren, teilt der Landkreis mit.

Etwas gesunken ist die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Am Mittwoch waren es 280, am heutigen Donnerstag 239. Von ihnen benötigen 24 eine intensivmedizinische Betreuung.

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