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Corona-Mutation: weiterer Fall im Kreis Görlitz

Die Zahl der Infizierten sinkt, nicht aber die der Menschen im Krankenhaus. Am Sonnabend wurde ein weiterer Fall der britischen Mutation entdeckt.

Symbolbild
Symbolbild ©  dpa (Symbolfoto)

Vor einer Woche sind erstmals im Landkreis Görlitz zwei Fälle der britischen Coronamutation aufgetreten, über die Woche weitere vier Fälle. Am Sonnabend meldete das Gesundheitsamt des Kreises einen weiteren Fall der britischen Variante des Virus, "dieser steht in Verbindung mit den bereits bekannten Fällen", teilt das Gesundheitsamt mit.

Am Sonnabend waren innerhalb von 24 Stunden 52 neue Fälle gemeldet worden, darunter die weitere Infektion mit der mutierten Variante. Am Sonntag wurden 18 Neuinfektionen festgestellt. Betroffen sind insgesamt 65 Erwachsene und fünf Kinder. Mit Stand vom Sonntag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis bei 121,1. Der Wert sinkt seit etwa drei Wochen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 142 und 533 Einwohner des Landkreises waren infiziert, aktuell sind es 479 Personen.

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Auch in den Krankenhäusern deutete sich in den vergangenen Wochen Entspannung an, allerings nicht in dem Maß wie bei den Infektionszahlen: Aktuell werden in den Kliniken 166 Menschen behandelt, 16 von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Behandlung. Vor einer Woche mussten 158 Coronapatienten im Krankenhaus behandelt werden, 18 von ihnen auf einer Intensivstation.

Über das Wochenende hat der Kreis auch weitere drei Todesfälle gemeldet. Es handelt sich dabei um Nachmeldungen aus dem Zeitraum vom 24. bis zum 26. Januar. Eine 81-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 54 und 76 Jahren sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Kreis Görlitz in Zusammenhang mit Corona starben, auf 822.

Die britische Coronavariante im Kreis Görlitz war am Sonnabend voriger Woche erstmals bei zwei Personen in Bad Muskau festgestellt worden. Unabhängig davon wurden am Donnerstag zwei Neuinfektionen mit dem mutierten Virus in Herrnhut und Schöpstal gemeldet. Am Freitag teilte das Kreis-Gesundheitsamt mit, dass erneut zwei Neuinfektionen in Neißeaue und Herrnhut mit dem neuen Typ festgestellt wurden. Die am Sonnabend festgestellte Infektion steht im Zusammenhang mit einem der Fälle im Bereich Neißeaue/Schöpstal.

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