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Kreis Görlitz: Wo Flüchtlinge und Zuwanderer künftig erste Informationen finden

Seit Mittwoch gibt es im Internet eine Integreat-App. Was das Landratsamt damit verbindet, erklärte es zum Start der Seite.

Von Sebastian Beutler
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Die Görlitzer Integreat-App sieht ganz genauso aus wie die Bautzener, die hier im Hintergrund bei der Vorstellung der Bautzener Seite zu sehen ist.
Die Görlitzer Integreat-App sieht ganz genauso aus wie die Bautzener, die hier im Hintergrund bei der Vorstellung der Bautzener Seite zu sehen ist. © Matthias Schumann

Nach zweijähriger Entwicklung ist seit Mittwoch die neue Integreat-App für den Landkreis Görlitz im Internet verfügbar. Die Seite ist sowohl über den PC abrufbar als auch als App zum Herunterladen.

Mehr als 100 Kommunen in Deutschland haben bereits eine solche App, um Grundinformationen für Flüchtlinge und Zuwanderer in verschiedenen Sprachen zur Verfügung zu stellen. Aber auch für Menschen, die in den Landkreis Görlitz ziehen, enthält die App wichtige Informationen.

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Für sie alle sei die App ein Zugewinn an Eigenständigkeit in fremder Umgebung, für Beratungsstellen soll sie Entlastung bringen, erklärte Cynthia Rabel vom Görlitzer Landratsamt am Mittwoch vor Journalisten. In Sachsen verwenden neben Görlitz auch die Kreise Bautzen, Meißen und Leipzig-Land eine solche App.

Neun Themenkomplexe sind derzeit in der App verfügbar, darunter wichtige Notrufnummern, Rechtliches und Recht, Bildung und Arbeit, Gesundheit, Kinder, Jugend und Familie, Wohnen und Alltag, Kultur, Freizeit und Ehrenamt. Die Daten sollen nun regelmäßig gepflegt und auf aktuellem Stand gehalten werden. Die Einführung dieser App kostet den Landkreis Görlitz jährlich 5.000 Euro.