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Wie eine Kuh auf Abwegen Polizisten beschäftigte

Gleich zweimal büxte das Tier aus. Es stand an der A4 zwischen Nieder Seifersdorf und Weißenberg. Dieser und weitere Vorfälle stehen im aktuellen Polizeibericht.

©  Polizeidirektion Görlitz

Innerhalb von zwölf Stunden hat eine neugierige Kuh zweimal die Polizisten der Autobahnpolizei auf der A 4 zwischen den Anschlussstellen Nieder Seifersdorf und Weißenberg auf Trab gehalten.

Sowohl Donnerstagnachmittag als auch Freitagmorgen büxte die Kuh aus ihrem Gatter aus und sah sich den Verkehr auf der Autobahn aus der Nähe an, teilt Polizeisprecherin Franziska Schulenburg mit. Die Ordnungshüter hielten die Ausreißerin in Schach bis der Besitzer kam und sie in ihr Gehege brachte. Die Beamten begutachteten die Wirksamkeit des Weidezauns, um weitere Spaziergänge auszuschließen.

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Gefährliches Lkw-Gespann gestoppt

Autobahnpolizisten haben am Donnerstagmorgen auf der A 4 an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf einen verkehrsunsicheren Lkw-Zug aus dem Verkehr gezogen. Nach erster Prüfung des Lkw und des Anhängers zogen die Uniformierten einen Sachverständigen hinzu. Der stellte fest, dass die Bremsanlage des Anhängers nicht funktionierte. Die Ordnungshüter untersagten dem 48-jährigen polnischen Fahrer die Weiterfahrt und stellten die Kennzeichentafeln sicher. Fahrer und Halter erhielten laut Polizei entsprechende Anzeigen.

Polizei schnappt mehrere Temposünder

Am Donnerstagnachmittag haben Polizisten in Görlitz und Niesky insgesamt drei Temposünder erwischt.

Wie Polizeisprecher Kai Siebenäuger mitteilt, bauten die Beamten in Görlitz die Messstelle für eine Stunde an der Löbauer Straße auf. Rund 40 Fahrzeuge passierten den Laser. Ein Fahrzeugführer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Dafür erhielt er eine Verwarnung.

In Niesky postierten sich die Uniformierten eine Stunde an der Bautzener Straße. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 50 km/h. Die Beamten registrierten rund 40 Fahrzeuge und ahndeten zwei Überschreitungen mit Verwarngeld.

Feuerwehr hilft liegengebliebenem Rollstuhlfahrer

Am frühen Freitagmorgen haben Polizei und Feuerwehr einem liegengebliebenen Rollstuhlfahrer ohne Strom an der Struvestraße in Görlitz geholfen. Nachdem der Akku des Geräts offenbar den Geist aufgegeben hatte, informierte der Mann die Ordnungshüter und bat um Unterstützung. Die Uniformierten suchten nach einer Möglichkeit, den Rollstuhl zu laden und verständigten die Kameraden der Feuerwehr. Diese luden den Rolli wieder auf, so Siebenäuger. Kurze Zeit später konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen. (SZ)

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