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Corona verhindert Synagogen-Eröffnung

Das frühere Gotteshaus der Görlitzer Juden wurde als Kulturdenkmal von nationalem Rang saniert. Doch noch kann niemand rein.

Die frühere Görlitzer Synagoge harrt ihrer Wiedereröffnung als Kulturforum entgegen.
Die frühere Görlitzer Synagoge harrt ihrer Wiedereröffnung als Kulturforum entgegen. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Zum zweiten Mal muss die Eröffnung des Kulturforums "Görlitzer Synagoge" coronabedingt verschoben werden. Das hat jetzt die Stadt Beteiligten mitgeteilt. Geplant war die Eröffnung nun am 28. Mai, nachdem ein erster Termin im Dezember auch schon wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Die frühere Görlitzer Synagoge war in den vergangenen Jahren schrittweise saniert worden. Als städtisches Kulturforum soll sie künftig ein Ort des demokratischen Austauschs sein, von Konzerten und Veranstaltungen. Für jüdische Feiern steht die Tagessynagoge zur Verfügung.

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Die Görlitzer Synagoge ist eine der wenigen jüdischen Gotteshäuser in Deutschland, die die Schändung in der Reichskristallnacht von 1938 weitgehend unzerstört überstanden hatte. Sie gilt als kulturelles Denkmal von nationalem Rang. Deshalb finanzierte Deutschland weitgehend die Sanierung. Als krönender Abschluss soll nun noch der Davidstern auf das Gebäude zurückkehren.

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