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Görlitz

Abendmahlskanne kehrt nach Görlitz zurück

Das Kulturhistorische Museum erhält das Kunstwerk eines Goldschmieds der Stadt von 1690 als Schenkung.

Die Abendmahlskanne des Görlitzer Goldschmieds Conrad Beyer aus dem Jahr 1690.
Die Abendmahlskanne des Görlitzer Goldschmieds Conrad Beyer aus dem Jahr 1690. © Kai Wenzel

"Es ist erst ein paar Monate her, als das Kulturhistorische Museum Görlitz sich über drei Werke des Romantikers Adolf Gottlob Zimmermann freuen durfte", berichtet die Pressesprecherin der Stadt Görlitz, Kerstin Gosewisch. Nun gibt es erneut Grund zur Freude. Der Münchner Andreas Lesser, dem das Museum bereits diese Gemälde und bedeutende Goldschmiedearbeiten verdankt, hat das Museum erneut mit einer großzügigen Gabe bedacht.

Im Münchner Auktionshaus Ketterer erwarb er eine aus Silber geschmiedete und teilweise vergoldete Abendmahlskanne, um sie dem Görlitzer Museum zu übergeben.

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Die Kanne ist eine Arbeit des Görlitzer Goldschmieds Conrad Beyer aus dem Jahr 1690. Sie wird zukünftig in der Silberkammer im Barockhaus Neißstraße 30 dauerhaft ausgestellt.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte das Kulturhistorische Museum seine Sammlung an Gold- und Silberschmiedekunst fast vollständig verloren. Seit einigen Jahren bemüht es sich daher, einen neuen Bestand aufzubauen. Dieser erhält mit der Abendmahlskanne nun eine wertvolle Ergänzung.

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