Görlitz
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Schüler spielen in der Jungen Philharmonie mit Profis

Einmal im Jahr treffen sich die Musiker zu einer Probenwoche. Die Ergebnisse sind an diesem Wochenende in Görlitz und Weißwasser zu hören.

Von Sebastian Beutler
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Die Görlitzer Generalmusikdirektorin Ewa Strusinska leitete schon im vergangenen Jahr das gemeinsame Musizieren von Profis und Musikschülern in Görlitz.
Die Görlitzer Generalmusikdirektorin Ewa Strusinska leitete schon im vergangenen Jahr das gemeinsame Musizieren von Profis und Musikschülern in Görlitz. © Archivfoto: Martin Schneider

In der Stadthalle kann die Junge Lausitzer Orchesterakademie so wie im vergangenen Jahr in diesen Sommerferien nicht proben. Da läuft das Kunstfestival "Osmodrama". Aber Görlitz bietet mit dem Wartburgsaal, der Musikschule sowie den Räumen der Neuen Lausitzer Philharmonie in der Obermühle genügend weitere Probenorte.

Seit vergangenen Sonnabend studieren Schüler der Musikschulen der Landkreise Görlitz und Bautzen gemeinsam mit Musikern der Neuen Lausitzer Philharmonie ein Konzertprogramm ein, das sie an diesem Sonnabend im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz und am Sonntag in der Telux-Hafenstube in Weißwasser aufführen werden.

33 Schüler der Kreismusikschulen Bautzen und Dreiländereck sowie der Musikschulen Görlitz und Hoyerswerda nehmen an dieser "Young Philharmonic" teil, erklärt Andrea Richter von der Kultur- und Weiterbildungs GmbH des Kreises Görlitz. Sie leitet das Projekt "Dreiklang", das den Namen des früheren Oberlausitzer Festivals trägt und seit fünf Jahren diese Kooperation der Musikschulen in der Oberlausitz pflegt.

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Kurzweiliges Programm erklingt in Görlitz und Weißwasser

Standen im vergangenen Jahr Dvořáks Sinfonie "Aus der Neuen Welt" sowie Tschaikowskis Rokoko-Variationen für Cello und Orchester sowie eine Uraufführung des Görlitzer Musikschulleiters Thomas Stapel auf dem Programm, so erklingen in diesem Jahr Franz Schuberts Rosamunde-Ouvertüre, Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert e-Moll sowie Tänze des erst 21-jährigen Cellisten Manuel Lipstein und des 71-jährigen mexikanischen Komponisten Arturo Marquez. Das Stück "Huapango" aus dem Jahre 1941 von Marquez' Landsmann José Pablo Moncayo rundet das Programm ab.

Für die Musikschüler ist der Solist des Konzertes durchaus ein Vorbild, wie man die Oberlausitzer Musikschulen als Sprungbrett nutzen kann. Violinist Gernot Süßmuth stammt von der Musikschule Hoyerswerda und ist nun Konzertmeister der Staatskapelle Weimar sowie Professor an der Hochschule für Musik in Weimar.

Hinweis: Die Konzerte im Theater Görlitz am 23. Juli sowie in der Hafenstube Weißwasser am 24. Juli beginnen jeweils 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.