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Was steht denn da auf dem Görlitzer Wilhelmsplatz?

Ungläubiges Staunen rief der Aufbau einer Lautsprecheranlage auf dem Platz in der Stadtmitte hervor. Die Auflösung ist einfach.

Auf dem Wilhelmsplatz wurde am Donnerstag eine Lautsprecheranlage installiert. Sie ist Teil von Runde zwei von "Görlitzer Art".
Auf dem Wilhelmsplatz wurde am Donnerstag eine Lautsprecheranlage installiert. Sie ist Teil von Runde zwei von "Görlitzer Art". © SZ/Lachnit

Mitten auf dem Wilhelmsplatz in der Görlitzer Innenstadt steht jetzt eine Lautsprecheranlage auf einem etwa fünf Meter hohen Stahlmast. Als Ende vergangener Woche die Anlage aufgebaut wurde, fragten sich viele, was hier entsteht. Zumal die Stadt keine Informationen vorab verbreitet hatte.

Doch nun ist klar: Die Lautsprecher auf dem Mast sind eine Kunstinstallation innerhalb der Ausstellung "Görlitzer Art", die Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden an die Neiße bringen.

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Verschiedene Kunstformen

Einer dieser Meisterschüler ist Johannes Specks. Ursprünglich wollte er seine Lautsprecher-Installation vor dem Arbeitsamt in der Lunitz aufstellen. Doch nun wird das Kunstprojekt den Innenstädtern zuteil. Geplant ist, zu jeder Stunde Ansagen von Görlitzern zu übertragen, darunter Aufrufe zum Frühsport, zur Mittagspause oder etwa den Hinweis auf die Nachtruhe.

Acht weitere Kunstinstallationen werden bis Ende Juni 2022 in der Stadt zu sehen sein, darunter "Friedliche Revolution" an der Frauenkirche und "Kulisse" vor der Stadthalle. Die derzeitige Ausstellung ist die zweite Runde von "Görlitzer Art". In der ersten standen Skulpturen im Mittelpunkt. Damals wurde die "Herde" von der Stadt angekauft, die nun vor dem Theater steht. Auch diesmal sollen die Görlitzer mitbestimmen, welche Kunstinstallation die Stadt mithilfe von Sponsoren ankaufen könnte.

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