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Landskron-Brauerei verschont Wirte vor höherem Bierpreis

Anders als die Mitbewerber erhöht die Görlitzer Brauerei den Preis fürs Fassbier nicht. Anders dagegen sieht es beim Flaschenbier aus.

Von Gabriela Lachnit
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Der Platzhirsch in der Bierproduktion in Görlitz ist die Landskron-Brauerei.
Der Platzhirsch in der Bierproduktion in Görlitz ist die Landskron-Brauerei. © freier Fotograf

Der von den Großen der Branche angekündigten Preiserhöhung für Bier schließt sich jetzt auch die Görlitzer Landskron-Brauerei an. Sie wird die Preise für einen Teil ihrer Produkte bereits zum 1. Dezember dieses Jahres anheben.

Grund dafür sind wie überall die gestiegenen Kosten. "Nicht nur die Rohstoffe für das Bier werden teurer, sondern auch Strom, Glas und Pappe", erklärt Landskron-Geschäftsführer Uwe Köhler. "Wir werden allerdings nur die notwendigsten Preissteigerungen vornehmen, um unsere gestiegenen Kosten aufzufangen", ergänzt er. Die Preiserhöhung für die verschiedenen Landskron-Produkte in Flaschen werde moderat ausfallen, erklärte Köhler, ohne genaue Zahlen zu nennen.

"Gaststätten haben genug gelitten."

Keine Preiserhöhung dagegen müssen die Gastronomen befürchten, die Landskron-Bier aus dem Fass verkaufen. "Für Fassbier bleibt der Preis konstant", betont der Geschäftsführer. Gastronomen hätten genug gelitten durch die monatelange Schließung der Gaststätten wegen der Corona-Pandemie. "Wir wollen die Wirte unterstützen, die unser Bier verkaufen, indem wir für das Fassbier nicht mehr als bisher verlangen", erklärt der Geschäftsführer. "Damit grenzen wir uns von unseren Mitbewerbern ab, die die Preise auch für Bier aus dem Fass anheben."