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Alkoholunfall fordert Verletzten

Eine Autofahrerin verliert bei Hohendubrau in einer Kurve die Kontrolle. Außerdem beschäftigt sich die Polizei mit einem Unfall, für den sie gar nicht zuständig ist.

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Der Alkoholunfall am Freitagabend in Gebelzig.
Der Alkoholunfall am Freitagabend in Gebelzig. © Lausitznews/Toni Lehder

Alkoholisiert in den Gegenverkehr gefahren

Am frühen Freitagabend, 25. Februar, kam es in der Orstlage Gebelzig bei Hohendubrau zu einem Verkehrsunfall mit zwei Autos. Eine 51-jährige VW-Fahrerin befuhr die Straße Zum Wacheberg in Gebelzig aus Weißenberg kommend. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Hier kam ihr eine 49-jährige Fahrerin eines VW Caddy entgegen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Beide Pkw-Lenker wurden vor Ort medizinisch untersucht. Nur die Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeuges wurde leicht verletzt. Ein routinemäßig durchgeführter Atemalkoholtest bei der Verursacherin lieferte einen Wert von 0,8 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Ihren Führerschein musste sie ebenfalls abgeben. Insgesamt entstand laut Polizei ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. (SZ)

Ehrliche Autofahrer melden sich bei der falschen Adresse

Zwei deutsche Staatsangehörige meldeten sich am Sonnabend, 26. Februar, an der Grenzübergangsstelle in Bad Muskau bei der Bundespolizei und teilten mit, dass sie einen Verkehrsunfall aufgenommen haben möchten. Auf Nachfrage durch die Beamten stellte sich heraus, dass der Unfall auf polnischem Hoheitsgebiet in der Ortslage Leknica passierte. Dabei habe der eine Deutsche mit seinem Skoda einen parkenden Ford des anderen Deutschen beim Vorbeifahren touchiert. Die Bundespolizei informierte daraufhin das Polizeirevier Weißwasser mit der Bitte um Klärung des vorgetragenen Sachverhalts. Da der Unfall nicht auf deutschem Staatsgebiet passierte, handelt es sich hierbei nicht um einen Verkehrsunfall im herkömmlichen Sinne. In Polen ist die deutsche Polizei nicht zuständig, außerdem gilt dort nicht die deutsche Straßenverkehrsordnung. Nichtsdestotrotz führten die eingesetzten Beamten vor Ort ein schlichtendes Gespräch mit beiden Unfallbeteiligten, halfen bei der Vermittlung der Personalien. Den beiden wurde erklärt, dass sie diesen Unfall wenn überhaupt bei der polnischen Polizei anzeigen müssten. Das aber wollten die beiden nicht, da sie nun ja schon wieder in Deutschland waren. Dann klärte man die Unfallbeteiligten darüber auf, dass es bei einem Unfall mit reinem Blechschaden genüge, wenn die Beteiligten gegenseitig ihre Daten - etwa zur Versicherung - austauschen. (SZ)

Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Eine Drogenfahrt deckte die Polizei nahe Kittlitz und Vierkirchen auf. Auf der Deckenpfronner Straße in Kotitz wurde am Freitagmorgen, 25. Februar, ein Peugeot mit einer niederländischen Zulassung einer Verkehrskontrolle unterzogen. Laut Polizei reagierte ein Drogenvortest beim 33-jährigen polnischen Fahrzeugführer positiv auf Amphetamine. Einen Führerschein konnte der Fahrer auch nicht vorweisen. (SZ)

In Keller eingebrochen

Langfinger verschafften sich in der Zeit von Donnerstag zu Freitag, 25. Februar, auf unbekannte Weise Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus auf der Luisenstraße in Görlitz. Sie begaben sich in den Keller und brachen dort drei Kellerabteile auf. Aus einem entwendeten sie zwei hochwertige Fahrräder der Marke Giant. Aus einem weiteren nahmen sie eine Stichsäge mit. Die entwendeten Gegenstände haben nach Angaben der Polizei einen Wert von etwa 2.800 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auf 100 Euro geschätzt. (SZ)

Verstoß gegen die 0,5 Promille-Grenze

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle kontrollierten Beamte des Streifendienstes Weißwasser Freitagnacht, 25. Februar, einen Seat, der zuvor die Karl-Liebknecht-Straße in Weißwasser befuhr. Der Fahrer erbrachte beim durchgeführten Atemalkoholtest einen Wert von 0,80 Promille. Daraufhin musste er die Beamten zur Durchführung eines gerichtsverwertbaren Atemalkoholtests in das Polizeirevier Weißwasser begleiten. Die Weiterfahrt wurde ihm für den restlichen Abend untersagt. Dem Fahrer drohen nun ein empfindliches Bußgeld sowie ein einmonatiges Fahrverbot. (SZ)

In Wohnung eingebrochen

Die Abwesenheit des Wohnungsinhabers nutzend, verschafften sich unbekannte Täter in der Zeit von Montag bis Sonnabendmittag, 26. Februar, gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung auf der Pontestraße in Görlitz. Aus dieser entwendeten sie laut Polizei eine Spielekonsole, eine Musikanlage, Münzgeld sowie sechs Werkzeugkoffer. Die Polizei schätzt den Wert der gestohlenen Gegenstände auf etwa 1.500 Euro. Es entstand ein Sachschaden von etwa 300 Euro. (SZ)

Abstellkammer aufgebrochen und Werkzeug entwendet

Die Nacht von Freitag zu Sonnabend, 26. Februar, nutzten Diebe, um sich Zugang zu einer Abstellkammer eines Mehrfamilienhauses auf der Spremberger Straße in Görlitz zu verschaffen. Sie öffneten auf unbekannte Art und Weise das Vorhängeschloss und stahlen eine Bohrmaschine, einen Akkuschrauber und fünf Flaschen Schnaps. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 460 Euro. (SZ)

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