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Ausländeranteil in Görlitz steigt weiter

Die Stadt hat im April exakt 47 Einwohner verloren. Die Zahl der Ausländer schrumpft aber nicht.

Menschen aus Polen sind mittlerweile überall in Görlitz zu finden, hier zum Beispiel beim Birkenstock-Fabrikverkauf.
Menschen aus Polen sind mittlerweile überall in Görlitz zu finden, hier zum Beispiel beim Birkenstock-Fabrikverkauf. © nikolaischmidt.de

In Görlitz lebten im April 56.453 Menschen und damit exakt 47 weniger als im März. Zurückzuführen ist der Rückgang auf das Geburtendefizit: Im April wurden 20 Geburten, aber 67 Todesfälle registriert. Das entspricht ungefähr dem Niveau vom April 2020. Damals waren es 25 Geburten und 72 Todesfälle. Die größten Verluste gab es im April in Königshufen (minus 23) und Biesnitz (minus 16), in der Südstadt dagegen stieg die Einwohnerzahl um 15. Im Vergleich zum April 2020 hat Görlitz gut 200 Einwohner verloren.

Ausländeranteil von 11,7 Prozent

Die Zahl der Ausländer in Görlitz ist im April im Vergleich zum März leicht gestiegen: Um 17 auf 6.604. Im Vergleich zum April 2020 liegt der Zuwachs sogar bei gut 400. Damit kommt Görlitz nun auf einen Ausländeranteil von 11,7 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Ausländer sind Polen. Ihr Anteil steigt immer weiter. Aktuell leben rund 4.500 Menschen polnischer Herkunft in Görlitz. Die zweitgrößte Gruppe sind die Syrer, doch ihre Zahl nimmt in Görlitz immer weiter ab. Im März lebten noch 557 Syrer in Görlitz, ein Jahr zuvor waren es 614.

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