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Görlitz

Deutsch-Paulsdorfer Krippenspiel abgesagt

Dabei ist das neue Stück in seiner Struktur bereits fertig.

Mitglieder des Krippenspielvereins aus Deutsch-Paulsdorf üben ein Stück.
Mitglieder des Krippenspielvereins aus Deutsch-Paulsdorf üben ein Stück. ©  SZ/Archiv

Die Aufführungen des Deutsch-Paulsdorfer Krippenspiels fallen in diesem Jahr aus. Das teilten Beatrix Rudolph und Rolf Domke vom Förderverein mit. Als Grund nannten sie die "doch sehr ernstzunehmenden Restriktionen".  Man sei leider nicht in der Lage, ausreichend Publikumsplätze unter Beachtung der geltenden Hygienerichtlinien zur Verfügung zu stellen. Dabei ist das neue Stück in seiner Struktur fertig und die Proben hätten beginnen können. 

"Wir sind es gewohnt, rund 1.000 Besucher jedes Jahr im Publikum begrüßen zu dürfen", heißt es in dem Schreiben des Fördervereins.  In diesem Jahr wäre es aber unmöglich gewesen, den Bedarf an Plätzen auch nur annähernd den Bedarf decken. 

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Leer ausgehen wird daher auch die Familienhilfe der Caritas Geschäftsstelle Görlitz,  die 2019 und 2018 jeweils 1.000 Euro aus Spenden erhalten haben, die von den Besucher der Krippenspielaufführungen stammten.  

"Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2021 wieder in alter Manier auftreten können und dass wir wieder sie alle im Publikum begrüßen dürfen", heißt es abschließend in dem Rundschreiben: "Wir freuen uns sehr darauf."

Das 1. Deutsch-Paulsdorfer Krippenspiel fand 2003 mit zwölf Darstellern in Förster Schneiders Scheune neben der Weihnachtsschmiede und wurde damals von etwa 80 Zuschauern gesehen. Initiator war ein Freundeskreis, der gern sang und spielte, und zum Weihnachtsbaumverkauf von Oberförster Schneider in Deutsch-Paulsdorf zusätzlich zum „Engelsingen“ in der „Weihnachtsschmiede“ Lust hatte, ein Krippenspiel aufzuführen. Aufgeführt wurde damals die Weihnachtsgeschichte. Ein Jahr später spielte ein richtiger Esel mit, denn das Stück hieß "Spezialauftrag für einen Esel". 

Seit dem versuchen die Laiendarsteller jedes Jahr die Weihnachtsgeschichte im immer neuen Gewand und mit einer neuen Gewichtung darzubieten. Die mindestens fünf Aufführungen an zwei Adventswochenenden finden inzwischen in der Festscheune des Dorfmuseums Markersdorf statt. Der Eintritt ist stets frei.

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