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Ex-Chefarzt warnt: Kinderkriegen in Görlitz wird schwieriger

Viele Hebammen gehen bald in den Ruhestand, doch es mangelt an Nachwuchs. Jetzt will Görlitz das Problem selbst lösen – mit einem geschickten Schachzug.

Von Ingo Kramer
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Hannah Witschas gehört zu den jungen Hebammen am Städtischen Klinikum Görlitz. Viele ihrer Kolleginnen sind schon älter – und brauchen früher oder später Nachfolgerinnen.
Hannah Witschas gehört zu den jungen Hebammen am Städtischen Klinikum Görlitz. Viele ihrer Kolleginnen sind schon älter – und brauchen früher oder später Nachfolgerinnen. © Städtisches Klinikum Görlitz

Es ist ein Dilemma: Alle Frauen wollen ihre Kinder sicher zur Welt bringen – aber schon bald könnte es in Görlitz nicht mehr genügend Hebammen geben, die sich rund um die Geburt um die werdenden Mütter kümmern. „Die Altersstruktur der Hebammen ist so, dass ein großer Teil in den nächsten Jahren in Rente gehen wird“, erklärte Stadtrat Hans-Christian Gottschalk (Bürger für Görlitz) in der Ratssitzung am Mittwoch.

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