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Familienbeauftragte verlässt das Görlitzer Rathaus

Ines Mory war drei Jahre im Amt. Jetzt hat sie andere Aufgaben übernommen – nicht in Görlitz.

Von Ingo Kramer
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Ines Mory gibt nach drei Jahren ihre Stelle als Familienbeauftragte der Stadt Görlitz auf.
Ines Mory gibt nach drei Jahren ihre Stelle als Familienbeauftragte der Stadt Görlitz auf. © Martin Schneider

Die Stadtratssitzung am Mittwoch war ihre letzte: Ines Mory gibt ihre Tätigkeit als Familienbeauftragte der Stadt Görlitz auf. Darüber informierte OB Octavian Ursu ganz am Ende der Sitzung – und dankte der Mutter von fünf Kindern für ihren Einsatz in den vergangenen drei Jahren. „Sie hat andere Aufgaben übernommen und bleibt deshalb nicht“, erklärte der OB.

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Ines Mory wird ab Juli als Krankenhausseelsorgerin im Großschweidnitzer Fachkrankenhaus tätig sein. Ein Dreivierteljahr nach dem Abschied von Pfarrer Peter Pertzsch wird die Stelle damit wieder besetzt. Die promovierte Theologin erhält eine 75-Prozent-Stelle, teilte die Pressesprecherin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Tabea Köbsch, auf SZ-Anfrage mit.

Katja Knauthe ist nicht länger Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Görlitz.
Katja Knauthe ist nicht länger Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Görlitz. © Nikolai Schmidt

Erst Anfang des Monats hatte sich auch die bisherige Gleichstellungsbeauftragte Katja Knauthe aus der Görlitzer Stadtverwaltung verabschiedet. Stadträtin Jana Krauß (Bündnisgrüne) bat OB Ursu daraufhin am Mittwoch, die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten auszuschreiben. „Ja, das passiert“, entgegnete Ursu – um nur wenige Minuten später den Abgang von Ines Mory bekanntzugeben. Jetzt kann die Stadt gleich zwei Stellen ausschreiben.