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Görlitz bekommt neues Geld für die Innenstadt

EU und Freistaat unterstützen mit ihrer Förderung dieses Mal den sozialen Bereich. Damit soll Erreichtes im Gebiet "Innenstadt West/Brautwiese" gefestigt werden.

Von Frank-Uwe Michel
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Staatsminister Thomas Schmidt (rechts) übergibt die Fördermittelbescheide an den Görlitzer OB Octavian Ursu. Links: EU-Kommissar Nicolas Schmit.
Staatsminister Thomas Schmidt (rechts) übergibt die Fördermittelbescheide an den Görlitzer OB Octavian Ursu. Links: EU-Kommissar Nicolas Schmit. © Martin Schneider

Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt und Nicolas Schmit, EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, brachten bei ihrem Görlitz-Besuch am vergangenen Freitag auch zwei Fördermittelbescheide mit. Beide betreffen das Stadtgebiet "Innenstadt West/Brautwiese".

Mit 125.000 Euro wird das Programmmanagement unterstützt, das für die Kommune die Arbeit verschiedener Träger steuert, die hier Projekte umsetzen und somit den sozialen Zusammenhalt stärken. Etwa 106.000 Euro fließen in das Projekt "GründerZeit!" des Vereins ideenfluss. Kleine Unternehmen und Soloselbstständige bekommen dadurch eine Anlaufstelle - das "ahoj". Ziel ist es, neue Geschäftsideen zu entwickeln, die sich positiv auf das Zusammenleben im Stadtgebiet auswirken.

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Beide Förderbescheide werden zu 70 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und 30 Prozent aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen bestritten. Görlitz hatte sich bereits in den vergangenen Jahren an der ESF-Förderkulisse beteiligt und für das Projekt "Innenstadt West/Brautwiese" zwei Millionen Euro erhalten. Damit konnten 18 Einzelvorhaben durchgeführt werden.