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Görlitzer Ex-Amtsleiterin will jetzt OB werden

Silvia Queck-Hänel leitete von 2017 bis 2019 das Ordnungsamt in Görlitz. Es war ein Schritt auf ihrer Karriereleiter. Jetzt möchte sie in Plauen eine Stufe höher.

Silvia Queck-Hänel leitete das Görlitzer Ordnungsamt von 2017 bis 2019.
Silvia Queck-Hänel leitete das Görlitzer Ordnungsamt von 2017 bis 2019. © Pawel Sosnowski/pawelsosnowski.c

Die frühere Görlitzer Ordnungsamtsleiterin Silvia Queck-Hänel (32) will bei der Oberbürgermeisterwahl in Plauen am 13. Juni als parteiunabhängige Kandidatin antreten. Darüber informiert sie auf ihrer Internetseite. Sie wäre die erste Frau seit der Wende, die sich für das höchste Amt in der Spitzenstadt bewirbt. Allerdings muss die gebürtige Rodewischerin zunächst 160 Unterstützerunterschriften vorlegen.

Neben Kulturbürgermeister Steffen Zenner (CDU) ist sie die zweite offizielle Kandidatin für die Wahl. Der bisherige OB Ralf Oberdorfer (FDP) will nach 21 Jahren im Amt nicht noch einmal antreten.

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Nur Nebenwohnsitz in Görlitz

Silvia Queck-Hänel kam im April 2017 auf den Görlitzer Amtsleiterposten – im Alter von 28 Jahren. Allerdings hatte sie hier nur einen Nebenwohnsitz. Ihr Lebensmittelpunkt war immer in Westsachsen, von wo sie stammt. Ende Oktober 2019 verließ sie Görlitz schon wieder. Seither ist sie Fachbereichsleiterin Planen und Bauen bei der Stadt Glauchau. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, zwei Hunden und zwei Katzen in der Nähe von Chemnitz. Aufgewachsen ist sie im Vogtland. Nach Plauen kam sie 2005 und verbrachte dort über ein Drittel ihres bisherigen Lebens. Die OB-Kandidatur brächte sie also zurück in eine Stadt, die sie gut kennt.

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