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Görlitzer Stadtwerke erhöhen Gaspreise

Der Arbeitspreis steigt ab 1. Oktober deutlich. Andere Anbieter erhöhen zeitgleich.

Heizen mit Gas wird auch bei den Görlitzer Stadtwerken ab 1. Oktober teurer.
Heizen mit Gas wird auch bei den Görlitzer Stadtwerken ab 1. Oktober teurer. © obs/Zukunft ERDGAS e.V./AlexRaths

Kunden der Görlitzer Stadtwerke hatten das Schreiben neulich im Briefkasten: Die Gaspreise steigen – erstmals seit 2017.

Das betrifft auch den von vielen Görlitzern genutzten Tarif „GVG Gas Premium“. Dort steigt der Arbeitspreis von 5,12 auf 6,31 Cent pro Kilowattstunde. Das ist ein sattes Plus von gut 20 Prozent. Die Stadtwerke begründen das mit „erheblich gestiegenen Preisen am Großhandelsmarkt und der damit verbundenen Erhöhung des Einkaufspreises“. Die einzige gute Nachricht: Zumindest der Grundpreis bleibt stabil.

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Die Stadtwerke stehen mit der Erhöhung nicht allein da. Auch die Sachsen-Energie in Dresden kündigte für ihre städtische Marke Drewag sowie für die Enso-Kunden in Ostsachsen starke Preiserhöhungen an – ebenfalls ab Oktober. Allerdings fällt die Preiserhöhung bei Enso und Drewag mit rund 66 Cent pro Kilowattstunde moderater aus als bei den Stadtwerken. Die Preise für Gas steigen nicht zuletzt, weil der Bund seit Jahresbeginn eine CO2-Bepreisung eingeführt hat, was direkt zu einer Preiserhöhung führt. An den Weltmärkten sind zugleich die Kosten für Gas und Erdöl gestiegen.

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