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Görlitzer Tierpark zeigt Schweine im Terrarium

Wegen der Schweinepest müssten die Tiere im Stall bleiben. Eigentlich. Nun hat sich der Zoo eine ganz andere Lösung ausgedacht.

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Schweine im Terrarium - gibt es nur in Görlitz.
Schweine im Terrarium - gibt es nur in Görlitz. © Zoo Görlitz

Für die Schweine im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec ist aufgrund der Afrikanischen Schweinepest seit über zwei Jahren „Stall-Arrest“ behördlich angeordnet. Das ist mit dem Tierschutzanspruch des Tierparks nicht vereinbar, so Tierparkdirektor Sven Hammer. So musste dringend eine Lösung her, um den Schweinen wieder die nötige Bewegung und Beschäftigung zu bieten.

„Als erster Tierpark überhaupt haben wir daher nun ein Schweineterrarium für unsere Tibetschweine“, so Sven Hammer. In dem großen teil-verglasten Stall können Besucher wieder beobachten, wie die Ferkel toben oder auf dem großen Podest dösen. Und sogar Füttern ist „kontaktfrei“ durch die Wand möglich. „Das Terrarium ist trotzdem nur eine Übergangslösung, da wir nach wie vor dafür kämpfen, dass unsere Schweine wieder auf die Außenanlage dürfen“, sagt Sven Hammer.

Rund um das Schweineterrarium erfahren Besucher, wie die Afrikanische Schweinepest und Maßnahmen zu ihrer Eindämmung nicht nur Tierhalter vor Herausforderungen stellen. So sind weltweit viele wilde Schweinearten stark gefährdet und Schutzzäune zerschneiden Lebensräume von Wildtieren. Mit einem neuen Keimpuzzle lernen die Jüngsten spielerisch, welche Tiere durch Viren, Pilze und Parasiten erkranken. (SZ)