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Neue Kidrontalbrücke in Görlitz ist fertig

Zuvor diente sie als provisorische Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke am Blockhaus.

Von Ingo Kramer
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OB Octavian Ursu (rechts) und Maik Gloge, Leiter der Volkshochschule Görlitz und CDU-Stadtrat, laufen gemeinsam über die neue Fußgängerbrücke im Görlitzer Kidrontal.
OB Octavian Ursu (rechts) und Maik Gloge, Leiter der Volkshochschule Görlitz und CDU-Stadtrat, laufen gemeinsam über die neue Fußgängerbrücke im Görlitzer Kidrontal. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Seit einer reichlichen Woche ist sie schon offen, doch an diesem Mittwoch weihten OB Octavian Ursu und Bauamtsleiter Torten Tschage sie nun offiziell ein: die neue Kidrontalbrücke in Görlitz.

Sie wurde errichtet, weil die alte Holzbrücke in einem sehr schlechten Zustand war. Und die Stadt stellte sich dabei clever an: Sie bestellte die neue Brücke zuerst als provisorische Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke am Blockhaus, während die eigentliche Blockhausbrücke abgerissen und neu aufgebaut wurde. Dadurch bekam die Stadt Fördermittel für die Brücke.

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Ende November wurde sie dort abgebaut und an ihren endgültigen Bestimmungsort versetzt. „Im Kidrontal allein hätte es keine Fördermittel gegeben“, sagte Tschage zur Einweihung. Trotzdem musste die Stadt knapp 300.000 Euro Eigenmittel aufbringen. In dieser Summe sind allerdings schon die 54.000 Euro für die Entschlammung des hoffnungslos vermüllten Teiches unter der Brücke enthalten.

„Bei dem anderen Teich im Kidrontal steht die Entschlammung noch bevor“, sagt Tschage. Er rechnet dort mit ähnlichen Kosten. Wenn es die Finanzen erlauben, soll das dieses oder spätestens nächstes Jahr erledigt werden.

Mit der neuen Kidrontalbrücke ist der Amtsleiter überaus zufrieden: „Meiner Meinung nach passt sie zu 100 Prozent in das Umfeld.“ Zudem sei sie im späteren Bauunterhalt sehr kostengünstig. Nur einen Nachteil hat die Brücke: Sie ist schon jetzt mit zahlreichen Schmierereien verunstaltet. Mit Besserung ist kaum zu rechnen.